wichtig?

Von der Wichtigkeit des Etwas-zu-tun-zu-haben-Müssens befreit, tue ich noch immer ständig irgendetwas, von dem ich glaube, dass oder zumindest so tue, als ob es wichtig sei. Doch gibt es denn tatsächlich wichtigeres als Nichtstun?

Wenn ich am Feuer sitze, ist am Feuer zu sitzen das Beste, das ich tun kann.

Und wenn ich sterbe, oder du, oder sonst wer – jetzt oder irgendwann müssen das schließlich alle – will ich es fortan nicht mehr schrecklich nennen, denn absterben ist die Komplementärfarbe von fortleben.

Nur weiß und/oder braun wäre ja nicht auszuhalten.