wichtig?

Von der Wichtigkeit des Etwas-zu-tun-zu-haben-Müssens befreit, tue ich noch immer ständig irgendetwas, von dem ich glaube, dass oder zumindest so tue, als ob es wichtig sei. Doch gibt es denn tatsächlich wichtigeres als Nichtstun?

Wenn ich am Feuer sitze, ist am Feuer zu sitzen das Beste, das ich tun kann.

Und wenn ich sterbe, oder du, oder sonst wer – jetzt oder irgendwann müssen das schließlich alle – will ich es fortan nicht mehr schrecklich nennen, denn absterben ist die Komplementärfarbe von fortleben.

Nur weiß und/oder braun wäre ja nicht auszuhalten.

3 Kommentare zu „wichtig?“

  1. „Tu etwas Sinnvolles! Wer nicht arbeitet, verdient kein Vergnügen. … So wurde ich erzogen, so habe ich gelebt. Genießen ist gar nicht so einfach.“

    Ein uralter Blogeintrag von mir, als ich mal kurze Zeit arbeitslos war. Genau wie du wusste ich auch nicht recht, was vom „nichts-mehr-tun-müssen“ zu halten war. Mal sehn, wie es mir im Juni geht. Ich kann mir dann ja Tipps holen bei dir. 😉

    Carpe diem!

  2. ihr lieben
    ja, diese kopfprogramme, in der kindheit verinnerlicht, loszuwerden, ist nicht einfach.
    gleichgewicht finden scheint mir auch hier einmal mehr die lösung, die auflösung, die loslösung zu sein.
    und geniessen, was ich tue … das wäre doch eigentlich gar nicht mal sooo schwer?

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