… vom Glück gefunden?

Obwohl ich auf Montag vertröstet worden bin – was die Entscheidung angeht, an wen meine Traumwohnung vergeben werden soll –, habe ich bereits heute …(tief durchatmen) … die Zusage erhalten! Jaaaa!

Der Vormieter hat es mir soeben per Mail mitgeteilt. Er freue sich mit mir. Wie schön!!! Und ich erst! Ich bin ganz taumelig vor Glück. Eine erste Runde SMSen habe ich bereits verschickt. Endlich weiß ich, wohin ich gehen werde. Endlich habe ich nur noch eine nicht tausend Ideen, wie ich wohnen werde. Und wo. Und was zu tun ist. Wie wichtig eine Adresse ist. Ein Straßenname. Eine Hausnummer. Ein Briefkasten. Ein Schlüssel. Eine Wohnungstüre.

Fällt mir ein, dass ich vorgestern, auf meiner Fahrt durch die Schweiz, folgendes auf mein iPhone gesprochen habe, da ich ja beim Fahren nicht schreiben kann:
Wohnst du noch oder bist du schon zuhause?

Hier in Deutschland wohne ich, und so schlecht nicht. Auf dem Einsamen Gehöft ist wahrlich gut wohnen. Aber zuhause? Nein, das bin ich hier nicht. Nicht in Deutschland. Eine Autorin, die in der Schweiz lebt, hat mal gesagt: Die Schweiz hat mich zur Deutschen gemacht. Für mich gilt es genau umgekehrt: Deutschland hat mich zur Schweizerin gemacht. Daran ist nichts Falsches. Herauszufinden, wer du bist und wo du hingehörst, ist doch eigentlich eine gute Erfahrung. Und genau darüber singt ja Kuno im Song, den ich im vor-vorherigen Artikel zitiert habe.

Meine Freundin T. und ihr Mann P., in deren Wohnort ich bald ziehen werde, haben keinen geringen Anteil daran, dass ich die Wohnung bekommen habe. Sag ich mal. Doch T. winkte vorhin in der SMS ab und meinte, es sei einfach ein Geschenk des Himmels. Ja, das sehe ich auch so.

Apropos Geschenke: Heute war bereits wie Weihnachten, nur viel schöner. Die Bilderlieferung für die Mainz direkt, wo Irgendlink im März mitausstellt (dazu sein Artikel hier) ist gekommen. Ich habe mich schon in ein paar Bilder verliebt, die ich davor nur vom Bildschirm kannte. Abgezogen sind sie noch viel schöner. Wer also Mitte März in Mainz ist, soll unbedingt gucken kommen. Ich werde auch dort sein.

So, das war mal einfach ein kleiner Plauder- und Lautgedacht-Artikel. Darf ja auch mal sein.

Mit der Freude ist es bei mir eben einfach immer so: Sie muss raus, will geteilt werden.

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