Jemandes Sprache

Ich frag mich, ob wir jemanden kennen, der jemanden kennt, der jemanden kennt … Irgendlink zieht die Brauen hoch und sieht mich über seiner dritten Tasse Kaffee verschlafen aufwachend an. So viele Worte, so früh am Morgen. Immerhin erst kurz nach neun und wir haben schon Yoga (ich) und Feuer (er) gemacht.

Du meinst? Jemand der?, fragt er.
Ja, ob jemand … vielleicht jemand, der jemanden kennt, der oder die mein Blog liest, weißt du, und der oder die Bekannte könnte vielleicht Norwegisch?

Gestern habe ich das Werbemailing für Zeitungen, Reisezeitschriften, Radios verpackt. Briefe auch für Sponsorinnen, Sponsoren sowie Menschen, die das Projekt „Ums Meer“ sonst wie unterstützenswert finden dürften.

Der Newsletter für die Du-Leute ist ebenfalls versandbereit und sogar Irgendlinks Webauftritte sind fast fertig. Der Spendeknopf ist noch in der Warteschlaufe, doch auch das wird.

Bald wird er losradeln können, derweilen ich mein neues Zuhause einrichte.

Die Idee, durch jetzt vorzubereitende Infos, eine Spur in den jeweiligen Medien jener Landstriche, die Irgendlink durchradelt, zu hinterlassen, hat zwei Gesichter. Ein verführerisches: Je mehr Leute von der Reise a.) wissen und b.) mental und/oder finanziell beteiligt sind, desto eher kann sie gelingen (heißt, muss nicht mangels Geld abgebrochen werden). Die hässliche Fratze der ganzen Aufmerksamkeit ist, dass J. nicht wirklich der mediengeile Typ ist und am liebsten still vor sich hin radeln täte. Das zweischneidige Schwert! Doch ist es eine Möglichkeit, jene Kunstform, die ihm entspricht, sichtbar zu machen. Und käuflich. Denn auch Kunstschaffende brauchen was zu essen.

Apropos Kunstschaffende und Brötchen verdienen: Neulich, wie ich in der Stadt war, kommt mir ein netter Mann mit strahlendem Gesicht entgegen, zwei CDs in der Hand. Mein Verdacht, er sei fromm, Hare Krishna-Member oder bei den Sciento-Typen zerstreute sich schnell. Er mache Musik und verkaufe seine Platten unter anderem auf der Straße. Ich kaufte ihm gleich zwei ab. Und bereue nix.

Guckt hier und hier

Öhm, was ich fragen wollte, liebe Leserinnen und Leser: Ob wohl jemand von euch da draußen jemanden kennt, der oder die jemanden kennt, der Deutsch in Norwegisch übersetzen kann?

Tipps gerne an mich unter: homebase[ät]europenner[punkt]de

Das Kleingedruckte:
Als Gegendienstleistung erhält die/der Übersetzer/in ein auf Aludibond aufgezogenes Bild nach Wahl (18×18 cm), fotografiert, geappt und signiert von Irgendlink.

Beim zu übersetzenden Text handelt es sich um eine Medienmitteilung (ca. 2000 Zeichen mit LS) für die Zeitungen und Radios unterwegs.

Natürlich brauchen wir auch Übersetzungen in Französisch, Englisch, Holländisch, Dänisch und Schwedisch, doch da kennen wir selbst jemanden, die jemanden kennt.

Ooops, so früh schon so viel getippt? Es ist ja erst kurz nach zehn … und erst noch alles auf dem iPhone. Ich glaube, es wird Frühling!

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6 Kommentare zu „Jemandes Sprache“

  1. Well, ich bin so ein Nordlicht. Huch, wie die Zeit vergeht! Ich komme zwar auf mehr Jahre in Deutschland als in Norwegen, mein Norwegisch verrät’s. Jedoch besitze ich genugend Ehrgeiz und habe eine Freundin in Fredrikstad die Korrektur lesen würde, das passt schon:-)
    Liebe Grüße von unterwegs

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  2. wow, das ist ja toll. ich maile dir den text sobald fertig zu. super!
    alles weitere per mail …
    herzlich, d.
    huch, wo bleiben meine manieren! herzlich willkommen hier … hoffentlich lesen wir uns auch blogosphärisch 🙂

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