Hinterlassenschaften, Dünger und andere Spurenelemente

… die selbstzerstörerische Desillusion des Das-was-ich-tue-hat-doch-keinen-Wert … Gold hat eigentlich auch keinen Wert. Also alles Trugschlüsse und alles Hirngespinste und vielleicht ist diese Erkenntnis das, was mir den Tag wieder hell macht. Nämlich, im bewussten Zustand bin ich eigentlich ganz zufrieden und ich weiß, dass das, was ich tue, denke und vorantreibe eine Bedeutung hat und ich weiß auch, dass es für andere gerne bedeutungslos oder gar wertlos sein darf. So ist das nunmal, wenn man Zeitgenosse ist. Mehr noch: ich darf in dem, was ich tue, sogar grottenschlecht und dilettantisch sein. Schließlich ist es mein Leben und es sind meine Ideen. Und wenn ich lebe, leben auch die Ideen und wenn ich gegangen bin, leben die Ideen immer noch und wenn sie nicht gut waren, so sind sie verbesserbar, so können sie ein Fundament sein für Besseres,
mailte Irgendlink heute Morgen.

Der Kern, so schrieb ich zurück, der Kern, der Same, die Frucht der Erkenntnis ist, dass wir selbst – NUR wir selbst! – den Wert dessen, was wir erschaffen, ob Gold oder Scheiße, definieren können.

Auch wenn nichts bleibt, so hinterläßt doch alles seine Spuren. Überall.
schreibt Emil ungefähr zur gleichen Zeit unwissentlich auf pixartix im Kommentarstrang.

Wir düngen die Welt. Jetzt. Jederzeit. Wo immer wir sind. Womit düngst du?