Gibt’s über uns einen Himmel?

Endlich habe ich die Nuss geknackt und mit Audacity die Streams die mein Liebster am Patent Ochsner-Konzert vor zehn Tagen (heimlich als Überraschung für mich) aufgenommen hat, in einzelne Schnipsel unterteilt. Die Stücke sind erstaunlich gut (also natürlich den Verhältnissen entsprechend). Mit Bildern, die ebenfalls Irgendlink geschossen hat, habe ich nun eine Diaschau gemacht. Dies hier ist ein sehr sanftes Lied, im ziemlichen Kontrast zu all den anderen, die sie am Konzert gespielt haben. Und entsprechend liebevoll hat Büne es angesagt. 🙂

Der Text dieses Liedes ist sehr einfach. Und die Melodie erinnert an eine Hymne oder an ein Kinderlied, da die Ochsen nicht nur auf jazzigen, bluesigen und rockigen Wiesen grasen, sondern auch altes Liedgut neu aufbereiten.

# Es regnet schwarzen Honig in den Hinterhof. Eine kleine Welt geht unter. Wir hocken da auf wackeligen Stühlen in diesem windschiefen Haus. Die größten Ängste und Zweifel, die warten schon mal da. Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn? Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn?

# Leicht sind wir gewesen, wie Blütenstaub, über dunklen Wolken. Die Jahre sind gekommen und vergangen, haben Spuren hinterlassen und alles, das zerbrechen kann, ist gebrochen und nicht mehr da. Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn? Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn?

# Ich vergesse dich nicht, vergesse höchstens den Schluss. Bleib in meinem Herzen, und hier, und der Rest bleibt draußen. Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn? Gibt’s über uns einen Himmel, der uns nicht lässt untergehn?

Büne Huber (auf CD Johnny – Rimini Flashdown II, erschienen 2012)

(Ich weiß, das ist keine schöne, sondern eine sehr plumpe Wort-für-Wort-Übersetzung von Berndeutsch auf Deutsch, doch sie veranschaulicht, wie die schweizerische Satzstellung eben doch ziemlich unterschiedlich zur deutschen ist.)

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EDIT:
Zu schon fast nachschlafener Stunde lade ich noch einen zweiten Film, eine zweite Diaschau, zu Youtube hoch.

Guet Nacht, Elisabeth!

In diesem Song geht es um Altlasten, die eigentlich für einen allein – und für zwei zusammen sowieso – viel zu schwer sind. Die Zeit der kalten Sophie ist es. Lass mich gehn … Und zieh dich warm an!

18 Kommentare zu „Gibt’s über uns einen Himmel?“

  1. wasndas? oh da hats ja einen link … gucki gleich.
    hab grad eben das bebilderte video hochgeladen, statt des schwarzen … nun mach ich noch ein zweites. simples arbeiten noch. aber wer weiss, was ich noch alles lerne …
    liebe grüsse, soso

  2. gibts über uns einen Himmel, der uns nicht untergehen lässt? was für eine poetische Frage!
    heute dachte ich noch an die tragende und uns nährende Erde und den schützenden Himmel mit seinen Kapriolen …

    liebe Grüße zur guten Nacht U.

  3. Also ich mag die ganzen „halben Töne“ im ersten Stück. Wehmütig klingt das für mich … Und auch die Texte sind nicht lieblos dahingeklatscht …

  4. ja, liebevoll und wehmütig sind auch meine assoziationen. (mit einfach habe ich keinesweg lieblos gemeint, eher eben einfach-unmittelbar).
    schön, dass es dir gefällt, liebe sherry 🙂

  5. Zu deiner Frage wav und mp3: wav-Dateien sind wesentlich größer und werden zur professionellen Arbeit (Veröffentlichung als CD oder kommerzielle Downloadportale wegen des besseren Sounds) genutzt, mp3 ziehst du aus wavs als Endergebnis bzw. kannst du zum Hochladen im Internet, auf ipod oder zum Mailen schneller nutzen. So mein Laienwissen als „Musikerfrau“ 😉

    Die Musik gefällt mir übrigens gut. Sie beruhigt, irgendwie …

    Lieber Gruß
    Elke,
    die gerade sooo faul ist und sich erschlagen fühlt (vom Kopfkinokreisel …)

  6. liebe märchenflüsterin
    ich dank dir für deine infos. meine frage hat allerdings nicht den dateien an sich gegolten, sondern meinem neuen teilweise noch unbekannten betriebssystem linux. der cd-brenner brasero konvertiert die zu brennenden mp3-files automatisch in wav – das hat mich sehr überrascht. wenn ein bild von klein in größer verwandelt wird, ist das ja meistens keine qualitätsverbesserung :-).
    nun hat mir irgendlink den tipp gegeben, die cds als daten-cds zu brennen. dann bleibt das format und es hat eben viel mehr platz auf der scheibe. werde ich gleich ausprobieren!

    danke fürs mitdenken!
    herzlich
    soso

    ps: schön, dass du die musik auch magst 🙂

  7. Hab‘ dich auch gar nicht so verstanden, liebe Soso. Das war nur ein eigener Hinweis! Manche Texte sind einfach so lieblos inzwischen. Hier nicht!

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