Von Hochsitzen und Tiefpunkten

Wie es sich wohl lebt, so auf einem Hochsitz? Und was sich da oben wohl so alles anstellen lässt? Irgendlink und ich phantasieren drauflos, während wir – grün, blau und waldbraun geniessend – von Hochsitz zu Hochsitz pilgern. Endlich Frühling. Über zwanzig Grad. Langes T-Shirt reicht längst.

So viele Bilder wie gestern habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Ein letztes noch, sage ich mir, denn wir sind auf dem Rückweg zum Auto. Da, diese morastige Grube zwischen Wiese und Straßenrand! Ein Fußabdruck, ein Schuhprofil – könnte das nicht sogar ein Straßen & Wege-Bild für die aktuelle pixartix-Serie werden?

Ich setze meine Fuß auf den Morast, fast wie einen Stempel, und hebe bereits den zweiten. Leider kann ich meinen rechten Fuß nicht mehr rechtzeitig bremsen, denn der linke ist bereits schuhtief versunken. Dem rechten gelingt es, sich schnell wieder aus dem Dreckloch zurückziehen, während der linke tiefer und tiefer gezogen wird. Das iPhone in der linken Hand, mit geöffneten Fotoprogramm, bildet von alleine ab, was geschieht (das letzte Bild unten).

Nur dank Irgendlinks beherzter Rettungsaktion, beschrieben und bebildert auch in seinem Blog, konnten ich und (noch fast wichtiger) mein iPhone das Abenteuer relativ unbeschadet überstehen. Barfuß zurück zum Auto. Barfuß Autofahren … damit kann man eh nie früh genug im Jahr anfangen!

Tja, um Höhe- und Tiefpunkte herum kommt eben niemand.

(das ist eine Galerie: Bild 1 anklicken und so weiter …)

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Bilder:
undogmatische Appspressionismen (iPhoneArt mit Gimpunterstützung).

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19 Kommentare zu „Von Hochsitzen und Tiefpunkten“

  1. Oh dear, Abenteuer! 🙂
    Schön so vile Photos von euch zu sehen!
    Liebe Grüße zu dir und Irgendlink aus dem Rheinland, bald in UK! 🙂
    Dina
    🙂

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    1. in erster linie ist es für mich die telefonie und dann kommen die bilder, weil was wäre denn gewesen, hättest du nicht den tapferen helden an deiner seite gehabt, dann hättest du doch bestimmt die 110 angerufen, oderrr – laut lach 🙂

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  2. Mir ging es mal ähnlich, neben Misthaufen am Wegesrand mit rechts versinkend, hinfallend, später merkend, dass die Brille verloren war, weil meine 1. Sorge dem Fotoapparat galt. Lange gesucht und ganz zum Schluss dann doch wie durch Zufall gefunden-ist mir gerade erst eingefallen. Das Foto war eher langweilig. Deine Fotos sind schön.

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  3. hochsitzen können sie + er um den überblick zu haben, tiefknien kann irgendlink um die richtige perspektiven zu finden, einen schuh voll rausziehen kann nur soso ;–)
    danke für die story, die bilder und das tiefe, dreckige vielfache schmunzeln :–)

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  4. Erst hoch hinauf und dann tief sinken…, aber das ist ja nochmal gutgegangen zum Glück! 😉 Ich bin als Kind mal mit Gummistiefeln in einer Lehmgrube eingesackt und musste auf Socken nach Hause gehen, verdreckt bis obenhin.
    Hochsitze fand ich schon als Kind spannend und ich verknüpfe die unmöglichsten Fantasien damit.

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    1. oh wei, als kind ist so was gewiss noch viel dramatischer? auf socken gehen hat was (und meine sind noch nicht mal kaputt gegangen …).
      hochsitzfantasien … das wär mal eine umfrage wert! 😉

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