Wenn Bilder duften könnten

Kleine ekstatische Glückseligkeit mitten im Alltag: Mit dem Fahrrad bei Sommerwetter dem Liebsten entgegen fahren. Am Waldrand entlang. Später auf holprigen Wegen zwischen frisch gemähten Wiesen. Den Liebsten treffen, der eine fünfundsechzig Kilometer lange Radtour an Aare und Rhein entlang unternommen hat. Gemeinsam einen Geocache* heben. Pause machen. Erzählen. Lachen. Zusammen in den Abend fahren und zuhause ankommen.

Daheim sein. Beieinander. Miteinander. Nebeneinander.

Einziger Haken ist, dass Bilder nicht duften können. Frisch gemähtes Gras, von der Sonne getrocknet … gibt es einen göttlicheren Geruch? Dagegen ist jedes Bild ein kläglicher Abklatsch.

heu-pano

Zwischen Riniken und Remigen über Land …

__________________________

Bild:
undogmatischer Appspressionismus (iPhoneArt)

* Geocaching ist eine Outdoor-Schatzsuche in der realen Welt. SpielerInnen dieses Spieles versuchen, versteckte Behälter, Geocaches genannt, mithilfe eines Smartphone oder GPS-Gerätes zu finden, um anschließend ihre Erfahrungen online zu teilen. Mehr auf www.geocaching.com.

Advertisements

16 Kommentare zu „Wenn Bilder duften könnten“

  1. Irgendwann wird auch das möglich sein, Duft aus dem PC, aromatisierte Duftfläschen je nach Bild zusammen gemixt.

    Solange es gute Düfte sind … Den, den du bechreibst, kann ich mir gut vorstellen. Manchmal duftet es hier auch so. 🙂

    Liebe Grüße, Szintilla.

    Gefällt mir

  2. Leider muss ich mich immer wieder mit „Pollenpest“ (Heuschnupfen) quälen aber frisch gemähtes Gras lasse ich mir nie entgehen! Das ist ein so herrlicher Duft! Dann lieber schnuppern und anschließend „schnöfen“, statt auf das Eine zu verzichten, damit das Andere ausbleibt!

    Gefällt mir

    1. ja, ich weiß, für euch allergikerInnen ist es schlimm. dennoch … ich würds wohl halten wie du …
      schön, dass du mich verstehst!
      😉

      gute besserung „danach“!

      Gefällt mir

    2. Danke! ☺

      Ich bin hier in meiner Kemenate von Pappeln, Birken und anderen Pollenträgern umzingelt. Aber dennoch: Lieber so und alles ist schön grün, als anders und nur Beton. Gegen Tränen, Schnupfen, Husten kann man was machen, gegen „Beton-Depressionen“ eher nicht. ;o)

      Gefällt mir

  3. Toll. Heute früh aufgewacht, nackt am Fenster über die Landschaft geschaut- und an Dich gedacht. Ich weiß nicht, wieso gerade an Dich, aber die Vorstellung war, wie Du wohl gerade irgendwo stehst und über Landschaft schaust- und nun dieser Eintrag….herrlich!

    Gefällt mir

  4. Und: Warst Du auch im Heu? Mit ihm womöglich?
    Als (Land-)Kind habe ich mich darin gewälzt: ohne Scheu im Heu, bei sengender Hitze und einer leichten Brise. Meine Muter konnte sich danach kaum an meiner Haut sattriechen. Danke für die Erinnerung daran.
    Hier, mitten in HaHa, duftet es eher nach Abgasen, und alle sind voller Erwartung auf das Hochwasser. Aber nachher, im Stadtpark, gehe ich baden – im Duft der Rhododendren-Wälder.

    Gruß, Uwe

    Gefällt mir

    1. du stellst ja heisse fragen … 😉

      das abgeschnuppertwerden von einer mutter ist sicher auch eine schöne art liebkost zu werden. wer weiss, was deine liebste nach dem rhododendrenbad mit dir anstellt … 🙂

      Gefällt mir

  5. herrlich dein erzählter Sommertag, schön dass du ihn gelebt hast. Den Duft den du beschreibst habe ich schon lange nicht mehr in der Nase gehabt, dafür aber den Duft verblühender Frühlingsblüten am Abend in der Großstadt 😉

    Gefällt mir

    1. frühlingsblütenduft in der großstadt? das kenn ich nicht, heisst: den geruch habe ich in mir nicht als erinnerung gespeichert.
      schön, dass du mit mir aufs land mitgekommen bist.
      🙂

      Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.