Selbstverständlichkeiten

Ohne zu überlegen wie das geht, öffne ich ein Beitrag erstellen-Fenster. Beim Hacken dieser Zeilen überlege ich mir schon deutlich mehr, doch das Handling von WordPress geschieht inzwischen so automatisch, dass ich mich kaum mehr erinnern kann, wie es war, damals vor über vier Jahren, als ich WordPress kennengelernt habe. Nach vielen Jahren Webtagebuch auf einer handgestrickten Webseite fiel mir die Umstellung auf ein CMS-Programm allerdings sehr leicht, denn ich kannte ja die meisten Icons, viele Funktionen und ein bisschen HTML bereits, so ungefähr wie man eine Fremdsprache kennt.

Wie es dagegen ist, wenn jemand dieses ganze Basiswissen noch nicht hat, erlebten Irgendlink im August und gestern bei unserm zweitägigen Blogkurs … (siehe auch hier und hier).

Bei einer umfassenden Einführung in WordPress und einer rudimentären in GIMP wurde mir bewusst, wie viel ich inzwischen weiß und kann. Und zugleich auch wie wenig ich weiß. Denn es gab sie natürlich auch, die Situationen, wo Irgendlink und ich auf Anhieb keine Antworten kannten, erst welche finden mussten und schließlich doch alle Probleme irgendwie lösen konnten, die auftreten, wenn man WordPress-Land noch nicht gut kennt.

Ja, so vieles mache ich selbstverständlich und doch habe ich alldas auch einmal gelernt. Alles habe ich ein erstes Mal gemacht, ein erstes Mal entdeckt, vieles mir unterwegs selbst beigebracht, durch Experimentieren herausgefunden … Viel Neues habe ich gestern dazugelernt – by doing aber auch durch Irgendlink.

In Kursen Wissen vermitteln ist darum auch immer Selbstentwicklung. Ich bin sehr dankbar für die neuen Erfahrungen. Ganz besonders über die Erkenntnis, dass das, was für mich selbstverständlich ist, nicht nichts ist, sondern – besonders für andere – sogar ziemlich viel …

Advertisements

2 Kommentare zu „Selbstverständlichkeiten“

  1. Ja, liebe Soso, das habe ich nicht selten gehört, dass Wissensvermittler durchaus auch durch die Lernenden neue Erkenntnisse gewinnen konnten. (Meinen Mathe-Nachhilfelehrer in der Schulzeit möchte ich bei diesem Beispiel aber doch gerne außen vor lassen.) 😉
    Ich glaube, dass ich bei einem GIMP-Kurs bei Euch durchaus gut aufgehoben wäre. Immer wieder stoße ich an die gleichen Grenzen … …
    Herzlich, mb

    Gefällt mir

    1. wenn du ein coaching brauchst, sags einfach. irgendlink plant, auch bei sich GIMP-kurse zu geben.
      wir denken daran herum, die ganze wissensmaterie in einzelne module zu splitten (WP basics und Fortgeschrittene, GIMP dito – sowie textarbeit …).
      danke!
      🙂

      Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.