Literatur und Kritik

Heute begeistert mich Mützenfalterins Artikel über Literaturkritik so sehr, dass ich ihn hier reblogge …

muetzenfalterin

Ich muss (und möchte) noch einmal darauf zurückkommen, auf das Thema der Literaturkritik, was sie ausmacht, was sie besser machen könnte. Maßgeblich zwei Bücher haben mich dazu veranlasst. Von einem längst verstorbenen „lachendem Philospophen“, Egon Friedell und von einem sehr lebendigen Dichter und Herausgeber, Bertram Reinecke.

Reinecke stellt die Frage nach dem Handwerk in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Was ist denn eigentlich das Handwerk beim Verse schmieden, wie unterscheidet sich dieser, zumeist undefiniert gebrauchte Begriff „Handwerk“ von der „eigenen Stimme“ und lässt sich Handwerk lernen?

Das Handwerk kann man lernen, die eigene Stimme nicht.“ Mit dieser Aussage beginnt Reineckes Essay. Um dann zu zeigen, dass die eigene Stimme immer auf anderen Stimmen aufbaut, dass das Neuartige eines Stils schlicht nur erkennbar ist, wenn man die Traditionen, die Vorbilder kennt. Das Handwerk, in Form einer Kenntnis des Gegenstandes in dem man einen eigenen Stil entwickeln möchte, ist also vielleicht…

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