wohin und woher

Heute mal wieder mein Uralt-Blog gefleddert und dabei das hier entdeckt …

Sofasophien

Part I

Wenn ich aufstehe, das zerwühlte Bett verlasse und Richtung Küche tappe, noch schlaftrunken, noch ohne Licht, noch erwachend, kann ich mir die Welt da draußen nicht vorstellen. Sie ist nicht. Es ist nur das, was ich jetzt bin. Nur ich. Ich und meine Träume, die langsam von mir abfallen. Ich und meine Visionen, meine Hoffnungen, meine Sorgen, meine Ängste.

Ich ziehe die Jalousien hoch. Sonnenstrahlen küssen den Küchentisch. Und den dort herum fläzenden Möbelprospekt, der als Beilage die Wochenzeitung eingedickt hatte. Betten. Perfekte Schlafzimmer, minimal möbliert, mit Kunstdrucken an den Wänden. Perfekt gemachte Betten, faltenlos wie die leichtbekleideten Damen, die sich darauf räkeln.

Sterile Betten, die so gar nicht nach Lust, nicht nach Liebe, nicht nach Leidenschaft aussehen.

Seltsam eigentlich, ist doch das Bett, ist doch das Schlafzimmer jener Ort, wo wir am meisten uns selbst sind. Ganz. Wild. Verträumt …

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Part II

5. Habe keinen Respekt…

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2 Kommentare zu „wohin und woher“

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