Wo Prinzessinnen in den Himmel wachsen

Frau Freihändig schreibt uns gestern, dass wir uns die Prinzessinnengärten auf dem Kreuzberg anschauen sollen, wo wir doch schon in Berlin sind. Ihre Tipps waren bisher immer goldrichtig. Außerdem ist es vom Prenzlauer Berg aus, wo wir residieren, nicht weit dahin. Sogar zu Fuß gut machbar. Ich surfe auf der Webseite der Gärten und bin sofort hell begeistert. Der Liebste füttert unser Navi derweil bereits mit den Daten, denn er will das Teil mal im Nahkampf, sprich in der Stadt, zu Fuß, austesten.

Urban Artwalk ist wirklich eine tolle Sache, doch die Bilder, die ich gestern unterwegs geschossen habe, müssen warten. Heute widme ich meinen Rückblick auf den vergangenen, gestrigen Tag einzig dem Prinzessinnengarten. Er ist es wert.

Schaut selbst, was Menschen anrichten können, wenn sie die Welt ein bisschen lebendiger, wohnlicher, lebenswerter machen wollen: Aus einem Stück Brachland ist in nur fünf Jahren ein Idyll mitten in der Stadt gewachsen. Man vergisst dort drin, dass drauße der Verkehr rollt und die Menschen eilen.

Ach, ich freu mich so. Heute treffen wir endlich mal wieder die gute Frau Freihändig. Was für ein Tag. Inklusive Vollond und Mondfinsternis und so.

Ach, und morgen? Echt verrückt! Morgen gehen wir in die Kino-Premiere, des neuen Pfälzer Tatorts Blackout. Im Kino Babylon an der Rosa-Luxemburg-Straße. Gratis. Mit in einer per Verlosung gewonnenen Karten!.
Manchmal darf man ja auch Glück haben, meinte Irgendlink, als er die Mail losschickte, mit der er sich um die Karten beworben hat. Und ich fange langsam an zu glauben, dass es das Leben gut mit uns meint. Oder so.

Ach, und auch bei Irgendlink drüben gibts prinzessinnenhaftes Lesefutter.

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11 Kommentare zu „Wo Prinzessinnen in den Himmel wachsen“

  1. Ich liebe diese Gärten auch. Kenne sie aus NYC. Hier in L.E, habe ich leider kaum welche gefunden, und wenn, waren sie geschlossen, also keine Gemeinschaftsgärten im Wortsinne. Sehr schöne Bilder. Danke fürs Mitnehmen. Verwirrt bin ich allerdings… wart Ihr nicht grad noch in Hamburg? Hinke ich mit dem Lesen hinterher?

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    1. ja, seit montagabend sind wir in berlin. soo weit ist es von haha nach berlin ja nicht … weisst du, wenn wir uns schon soo weit in den norden vorwagen, muss man auch gleich mal wieder die lieben leute in berlin besuchen. 🙂
      zu den gärten: ich finde die idee, gemeinsame stadtgärten anzulegen einfach genial. in der schweiz gibts zum beispiel die „neuen gärten“, interkulturelle familiengärten mit großer resonnanz. eine gute sache!

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  2. Das ist der Segen des Unterwegsseins: Es frischt unseren Möglichkeitssinn auf. Und dann stelt sich auch mal das „Glück“ ein, von dem ich Euch noch mehr wünsche auf Eurer Ochsentour.
    Liebe Grüße,
    Uwe.

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    1. Möglichkeitssinn ist ein Gutwort, das schreib ich mir hinter die Ohren. Und ja, gut möglich, dass es den Glückssinn schärft. Auch heute hatten wir wieder viele glückliche Momente (was sage ich? Stunden!) erlebt.
      herzliche Grüße nach HaHa 🙂

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  3. Radweg Berlin-Leipzig? Davon habe ich noch nichts gehört. Zwar kenne ich Leute, die die Strecke schon gefahren sind, aber ein Radweg? Vielleicht ist er neu? Wird noch ausgebaut?
    Und ja, das wäre eine Überraschun gewesen, wenn Ihr hier aufgetaucht wärt. Das Gästezimmer ist auch grad frei und gestern Abend war die ganze Innenstadt eine Lichtinstallation. Hätte Euch sicher gefallen

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    1. oh, also die räder gehören ja zur gemieteten wohnung. wir würden mit denen wohl nicht allzuweit kommen. mein po ist nach nur 20km schon wund gewesen. 😉
      danke trotzdem für das liebe angebot – vielleicht ein ander mal! (wir sind ja diesmal im auto unterwegs und fahren morgen sudwestwärts nach hause)
      der weg ist wohl recht neu ja, guck die im artikel gelinkte webseite …
      winkewinke 😄

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