In den Pyrenäen #7 – Gestern: Meer und noch mehr.

Wunsch | Dass wir über dem großen Jahr nie die kleine Stunde vergessen, aber über der Stunde auch nie das Jahr.

Quelle: Solminore

Ein großer weiser Satz, den ich ähnlich gestern am Meer gefühlt habe, angesichts der Weite. Und der Winzigkeit eines Sandkornes, das Teil des ganzen Strandes ist und letzlich den Strand ausmacht.

Hier ein paar Impressionen von Leucate Plage und Umgebung. Viel Spaß!
Wie gehabt: Klick macht groß … 🙂

 

Nach unseren drei kurzen und so ganz unterschiedlichen Spaziergängen am Mittelmeer, waren wir bei H. & C. eingeladen, die vor acht Jahren von Deutschland nach Fitou ausgewandert sind. Ein sehr nährendes Zusammensein. Gespräche über authentisches Menschsein, Kunst und warum, was glänzt, nicht unbedingt Gold sein muss. Irgendlink nannte es auf dem Heimweg das Kratzen am Mythos Frankreich.

Nun winke ich euch allen dankbar und herzlich zu. Danke, dass ihr da seid und hier mitlest, mitgrübelt, mitlacht, mitspinnt!

Auf ein Neues, guten Rutsch und so weiter … 😉

À suivre demain … Morgen drüben, im 2015.

_____________________________

Mehr Texte und Bilder gibt’s drüben bei Irgendlink.

In den Pyrenäen #6 – Gestern: Die heissen Quellen von Thuès-les-Bains

Irgendwo da oben müssen sie sein. Aber es ist schon verdammt lange her. Und wir hatten ja ziemlich getankt. Und die Wanderkarte, auf der ich den Ort markiert habe, liegt daheim. Schon vor fünf Jahren wollte uns Irgendlink, als wir zur selben Jahreszeit ein bisschen östlicher von hier eine Gîte bewohnt hatten, mithilfe seines wirklich guten Orientierungssinnes zu seinen wunderbaren heißen Quellen lotsen. Damals fanden wir andere Quellen, wirklich ganz wunderbare. Gestern auch nicht, oder auch – meine ich. Aber deswegen waren auch diese nicht weniger schön. Sag ich mal, die ich seine heißen Quellen nicht kenne. Für einmal war unsere abenteuerliche Bergtour nicht einmal von Regenfall getrübt. Klasse! Und was für Wetter!

Unsere Wetteraussichten
Unsere Wetteraussichten

Im Schatten minus zwei Grad, an der Sonne vielleicht vier oder fünf?

Beim Thermal-Badehotel von Thuès-les-Bains parkten wir. Auch ein paar französische Jungs um die dreißig hatten neben uns geparkt und wir würden sie später wiederholt treffen.

Voller Vorfreude auf ein Bad in heißen Steinbecken stiegen wir bergan. Gehorsam folgten wir einem Wanderwag, da jener Weg, den der Liebste intuitiv genommen hätte, mit einem durchgestrichenen gelben Kreuz markiert war. Tolle Bergtour.

Ganz schön gefährlich wäre es gewesen, wenn wir dort, wo wir auf halber Höhe umdrehen mussten, weitergeklettert wären. Von oben kommen wir offenbar nicht in das Becken heran, das wir – mit Menschen gefüllt – gefunden haben. Also zurück zur letzten Verzweigung? Gesagt, getan. Auch die französichen Jungs, die wir unterwegs bereits ein- oder zweimal gekreuzt haben, wissen nicht weiter. Sie folgen uns, vermutlich weil wir so zielstrebig aussehen. Nein, sie haben auch keine Koordinaten, sagen sie, und folgen auch nur einem Gerücht. Diesem hartnäckigen Gerücht von wunderbaren heißen Quellen, in denen es sich wunderbar baden lässt. Von denen ich je länger je mehr vermute, dass sie wirklich nur ein Gerücht sind.

Wir nehmen eine Abzweigung, die steil bergab führt und mit ein paar gefährlichen rutschigen und schlammigen Partien aufwartet. Der nahe Bach rauscht, wir sind auf der richtigen Spur, keine Frage.

Auf einmal haut es mich um. Und zwar richtig. Aufs Steißbein. Ich jaule kurz auf, was die Jungs etwa zwanzig Meter hinter uns offenbar in die Flucht schlägt.
Wenn schon diese taffe Schweizerin umfällt, wie dann wir fünf Stadtbuben?, werden sie sich gesagt haben. Macht nichts, denn das Becken ist genau richtig für zwei.

[Ähm, ja, danke der Nachfrage, es tut noch immer weh. Aber nur, wenn ich mich bewege. Sitzen geht. Liegen zum Glück auch. Wird schon wieder.]

Nach einem herrlichen Bad und einem kleinen Picknick wandern wir zurück und betreten die zivilisierte Welt genau auf dem durchgekreuzten Weg.

So einfach wäre das Leben, wenn man nicht immer den Wegweisern und den vorgegebenen Wegen folgen würde. 🙂

____________________

Auch Irgendlink bloggte soeben über unsern gestrigen Ausflug: Hier!

In den Pyrenäen #5 – Gestern: Villefranche-de-Conflent

Da waren wir gestern, in Villefranche-de-Conflent

Was Wiki dazu meint? Ich zitiere mal:

UNESCO-Welterbe Fort Libéria oberhalb des Ortes

Rue Saint-Jacques

  • Villefranche-de-Conflent wurde von der Vereinigung Les Plus Beaux Villages de France zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs erklärt.
  • Die mittelalterliche Stadtmauer. Ihre Anfänge stammen aus dem 11. Jahrhundert,[3] ab 1681 wurde sie ausgebaut und erhöht. Sie ist bis heute vollständig erhalten.
  • Die Kirche Saint-Jacques aus dem 12. Jahrhundert mit zwei parallelen Schiffen.
  • Über der Stadt, 734 unterirdische Stufen hoch, liegt das Fort Libéria. Die Festung wurde 1681 vom berühmten Festungsbaumeister Vauban errichtet und unter Napoléon III. ausgebaut. Sie beherbergte im Laufe der Zeit unter anderem ein Frauengefängnis. Im Jahr 2008 wurde das Fort zusammen mit anderen Festungsanlagen von Vauban in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen.
  • Eine bekannte Touristenattraktion ist die nahegelegene Grotte des Canalettes.

Quelle: Wikipedia

Wirklich wunderwunderwunderschön, das Städtchen. Draufklick für groß! 🙂

Pyrenäen-Bildspecial #1 – Ein und aus, auf und zu.

Türen & Tore

Bei den folgenden Bild-Galerien lassen sich die Bilder durch Anklicken vergrößern … danach einfach weiterklicken zum nächsten Bild.

Hinter Schloss & Riegel