Das dritte Mal

liebsterawardAm letzten Tag des alten Jahres wurde mir zum dritten Mal die Ehre zuteil, den Liebster-Award zu erhalten. Diesmal aus der Schweiz. Von Zora Debrunner, die unter Demenz für Anfänger über das Leben als Enkelin einer demenzkranken Frau erzählt. Von ihr habe ich nebenbei erfahren, dass es Sinn und Zweck dieses Awards sei, kleine Blogs bekannter zu machen.

Wer meine Lieblingsblogs kennenlernen möchte, schaue sich bitte meine Blogroll in der Seitenleiste an. Da hat es eine Perle nach der andern. Und alle mag ich.

Wie bereits beim zweiten Mal, als ich nominiert wurde, überlasse ich es gerne meinen LeserInnen und Lesern, sich das Stöckchen, das ich nach dem Beantworten meiner Frage weiiiit weg werfen werde, aufzufangen und nach eigenem Belieben die nachfolgenden Fragen zu beantworten.

Die Regeln für’s Weitermachen noch kurz, bevor ich es vergesse:

  • Bitte verlinke mein Blog in deinem Blog oder in deinem Blogartikel.
  • Nominiere 11 neue Blogger mit weniger als 200 Followern (Darf ich ja eigentlich gar nicht mitmachen …).
  • Beantworte die Fragen und veröffentliche diese samt Antworten auf deinem Blog.
  • Denk dir 11 neue Fragen aus und reichen Sie sie an die nominierten BloggerInnen via dein Blog weiter.
  • Die Person, von der du nominiert wurdest, nicht zurücknominiern. Kreislauf und so…
  • Alle Nominierten sollten informiert werden (Infos via Blog sollten genügen).

Die Fragen von Zora und meine Antworten

1. Wie kommunizierst du mit anderen Bloggern?
Über den Kommentarstrang (oft sehr ausführlich) und über Mails (mit einigen meiner StammleserInnen)

2. Was interessiert dich an anderen Blogs?
Die Themen. Ihre Gedanken dazu. Die Menschen dahinter. Warum sie so denken und schreiben. Und warum sie die Welt so sehen, wie sie sie sehen.

3. Das eigene Blog: strikt nichtkommerziell oder offen für die eine oder andere “Empfehlung”?
Strikt nichtkommerziell, ja, wenn man von meinen Startnext-Hinweisen für tolle Projekte absieht. Wobei die ja mir nichts einbringen und daher stimmt nichtkommerziell.
[Dafür, dass WordPress Werbung einblendet, kann ich nichts. Aber dank Adblocker sehe ich sie zum Glück nicht. Nein, ich habe keine Aktien von Adblockplus … 🙂 ]

4. Welche Chancen siehst du für Blogs in den nächsten Jahren?
Ich träume von einer Art neuem Genre, das meinem Empfinden nach allmählich am Entstehen ist. Die Blogliteratur. Als eBooks sind Blogtexte bereits im Anmarsch, doch ich wünschte mir mehr Anerkennung dieses Literaturgenres auch im Printbereich. Ich hoffe, wir Bloggenden können sich uns bietende Möglichkeiten wahrnehmen. Wichtig dabei ist, dass wir uns des Privilegs bewusst sind, unzensuriert schreiben zu könnnen. Und darob aber die Qualität unserer Texte nicht vernachlässigen.

5. Was sind die größten Stärken?
Die des Blogs oder meine?
Die des Blogs: Die Möglichkeit, sich ohne großen Aufwand einem freiwilligen Lesepublikum mitteilen zu können.
Meine: Wahrnehmen und umsetzen von Gedanken in Sprache, die auch andere berührt.

6. Ist Bloggen politisch oder privat? Oder vielleicht beides? Warum?
Ich persönlich kann privat und politisch nicht wirklich trennen. Ist nicht jedes Handeln und Denken, auch wenn es um schlichte Befindlichkeiten geht, irgendwie politisch? Dennoch setze ich selten explizit politische Voten in die Welt. Obwohl ich eine klare politische Haltung habe.

7. Was macht das Bloggen für dich wichtig?
Es ist meine Turnhalle, in der ich mich schreiberisch warmhalte, wenn ich weder Zeit noch Muße habe, an meinen Romanprojekten zu arbeiten. Und es ist der virtuelle Ort, wo ich am meisten Interaktion in meinem Leben stattfindet über für mich relevante Themen.

8. Was sind deine Tabus?
Ich schreibe keine Details über mein Liebesleben. Nicht weil ich das nicht könnte, sondern weil ich es nicht will. Bei aller Transparenz muss Privatsphäre einfach sein. Nicht aus Prüderie sondern als Selbstschutz.

9. Blogs sprießen wie Pilze aus dem Boden. Was muss ein Blog haben, damit es dich interessiert und du neue Posts gerne liest?
Obwohl ich vielen Blogs folge, lese ich nicht immer alle Artikel meiner Lieblingsblogs und ich muss auch nicht immer alles gut finden. Wenn mich die ersten Zeilen oder das Thema eines Artikels interessieren, lese ich weiter. Doch damit ich einem neuen Blog folge, braucht es nicht nur einen, sondern ein paar solcher Artikel. Es muss mich reinziehen. Nicht nur das Thema, sondern auch WIE jemand schreibt. Das ist mir sehr wichtig. Eigentlich wie bei guten Büchern. Der Stil muss stimmen.

10. Zu welchen Themen würdest du gerne mehr lesen? Welches Blog würdest du neu eröffnen?
Dazu fällt mir echt grad nix ein. Ich bin gut abgedeckt mit tollen Blogs. Und noch mehr Blogs eröffnen geht nicht. Ich habe ja noch ein paar Nebenschauplätze, will heißen Bilderblogs (siehe ebenfalls in meiner Blogroll).

11. Was bewegt dich?
Das Leben selbst. Die Liebe. Die Sehnsucht, die Welt mit dem, was ich bin, kann, habe, irgendwie ein wenig lebenswerter zu gestalten. Nicht zu vergessen: Die Liebe. Und gleich nocheinmal: Die Liebe. In all ihren Formen: Mann-Frau. Freundschaften. Versöhnung. Frieden. Gemeinsam statt gegeneinander. Solidarität. Undundund.

Meine neuen Fragen:

  1. Warum bloggst du?
  2. Warum liest du andere Blogs (nicht)?
  3. Wie viel Zeit verbringst du mit schreiben?
  4. Wie viel deiner Schreibzeit verwendest du für das Bloggen?
  5. Worüber schreibst du am liebsten?
  6. Warum vermeidest du gewissen Themen (nicht)?
  7. Wie sehr stören dich Fehler – Grammatik oder auch schlechter Stil – in an sich interessanten Texten?
  8. Hast du Blog- oder Schreibvorbilder?
  9. Welche? (Wenn nein: Warum nicht?)
  10. Was vermisst du in der Blogosphäre?
  11. Gibt es einen Gedanken, der dich besonders zum Schreiben und Leben motiviert?

Und nun fange das Stöckchen, wer immer will … It’s your turn!

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