Egal.

Ohne
Leidenschaft,
Begeisterung,
Liebe
wird alles nichts.
Mit
Leidenschaft,
Begeisterung,
Liebe
wird nichts alles.

Manchmal, ich gestehe es, manchmal
möchte ich alle Wesen
in Liebe baden und sie so
von allen ihren Wunden heilen.
Nenn es Größenwahn.
Im Grunde spielt es keine Rolle
wie viele
wie wenige
ich
mit meinem Herz,
mit meiner Liebe,
mit meinen Texten berühre.
Viel oder wenig
ist mehr oder weniger

egal.

Mitten im Yoga
zu begreifen,
dass, wenn doch
alles irgendwie
(hm, nun ja,)
göttlich
(oder so?)
ist, auch ich
es bin.
Ein Fünklein davon.
Ein Splitterchen.
Du auch.

Muss ich mich
erst fest stellen,
nur um festzustellen,
dass ich
nicht muss?
Und nichts.

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6 Kommentare zu „Egal.“

    1. Ich danke dir. Ah, Rafik Schami. Ich liebe seine Texte und wie er politisches Gedankengut mit Geschichten und Poesie transportieren kann. Danke auch für den Link, den ich mir gleich angucken werde.
      Bei Lakritze gefunden, umso schöner! 🙂

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  1. Das ist schön, liebe Soso. Das Gefühl kenne ich, aber habe auch die andere Seite: Alle Menschen erwürgen zu wollen. Haha. 😀

    „Namaste“ heißt doch, „der Gott in mir grüßt den Gott in dir“, nicht wahr? Klar bist du als Kunstwerk Gottes auch ein Teil von ihm/ihr/es.

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    1. Namaste – danke, liebe Sherry. Ich habe natürlich auch die andere Seite. Ich glaube, es hat eben doch auch was mit der freien Wahl: zumindest in diesem kleinen Umfang: ich wähle, was ich will: Das Leben fördern oder an ihm verbittern.

      Gefällt 1 Person

  2. ja, liebe Soso, es muss nichts! Schön in diesen Momenten zu sein, in denen man das begreift und auch dass wir alle Funken des Göttlichen sind bzw. diesen in uns tragen…Sich der eigenen Schöpferkraft bewusst zu werden – Yoga, Tanz, Meditationen helfen mir da auch sehr in diesem Prozess…ein wirklich schönes Gedicht!

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