Wie die Kinder

Heute, beim späten Frühstück, im neuen A-Bulletin geschmöckert, einem kleinen alternativen Inserate- und Info-Blatt, das ich schon sehrsehr lange abonniert habe. Handgestrickt noch immer, setzt es sich wie eh und je mit allen möglichen Themen, die auch mich beschäftigen, auseinander.

Heute las ich auf dem Titelbild dies hier:

A-Bulletin_Kinder1a

A-Bulletin_Kinder2a

Wer sich ebenfalls für das Thema interessiert, findet hier [→ KLICK] und hier [→ KLICK] mehr Infos über Daniel Hess und seine Glücksschule und auch bei Blinkyblanky habe ich heute unter dem schlichten Titel Schule etwas Seelenverwandtes gefunden.

Ich erinnere mich zum Glück nicht schmerzlich an meinen Schulunterricht. Obwohl es schon auch fragwürdiges, wie Schönschreibnachhilfestunden gab, hatte ich doch das Glück, recht moderne, eher junge Lehrkräfte gehabt zu haben. Fast immer. Außer im Französisch in den letzten Jahren. Im großen Ganzen also recht unschlimm. Dennoch: so viel Glück haben nicht alle. Ich bin überzeugt davon, dass die Glücksschule da einen wichtigen Gedankenanstoß gibt, denn Schule muss sich ständig weiterentwickeln. So wie wir Menschen es ja auch tun. Das Leben heute ist anders als vor zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, sechzig Jahren als wir, die wir heute den Großteil der Bevölkerung ausmachen, zur Schule gingen.

Damit die Kinder von heute morgen eine Welt gestalten können, in der man noch staunen und lachen und glücklich sein kann.

_____________________________________

Details zum Buch Glücksschule gibt es hier: → klicken

Infos zum A-Bulletin gibts auch hier: → klicken

Advertisements

13 Kommentare zu „Wie die Kinder“

  1. Der unterste Link funktioniert leider nicht. Ich werde morgen nochmal schauen. Meine beste Freundin ist Lehrerin und ich glaube, das würde sie sehr interessieren. Wobei engagierte Lehrer ja leider sehr oft von unflexiblen Schulleitungen ausgebremst werden, wie die letzten Jahre gezeigt haben. 😦

    Gefällt 1 Person

    1. So, nun ist er repariert – sorry und danke!
      Schön, wenn ich etwas zur „Weiterbildung“ beitragen darf. Zum Glück gibt es auch sehr offene Schulen und Schulleitungen.
      Und hoffentlich immer mehr UmdenkerInnen.

      Gefällt 1 Person

  2. ja auch in den Schulen wird den Kindern viel genommen, die wenigsten Schulen arbeiten wirklich mit dem, was die Entwicklungspsychologie weiss wie Kinder spielend lernen können und wollen- aber es wäre zu einfach alles auf die Schulen zu schieben, ganz zuerst stehen die Elternhäuser … was passiert mit den Winzlingen, die schon mit 6 Wochen in einer Krippe abgegeben werden, damit „Mutti“ wieder arbeiten gehen kann? …zum Beispiel
    es gibt vieles was nicht stimmt in unserer Welt und vielleicht schon sehr, sehr lange nicht mehr! Versuchen wir es eben anders-

    liebe Grüsse Ulli

    Gefällt 1 Person

    1. Oder Papa. Und manchmal muss Mutti arbeiten, weil sonst das Geld nicht reicht.

      Womir wir bei den Gesetzen wären, die man eigentlich müsste. Noch besser das ganze Denken. Und damit wären wir einmal mehr beim Bedingungslosen Grundeinkommen. Weil dieses gerade auch Familien ein viel stressfreieres Leben ermöglicht und die unnatürlich überhöhte Bedeutung von Arbeitsstellen (sowie der Identifikation mit derselben sowie mit den persönlichen Karriereplänen) relativiert.
      (Krippen sind übrigens oft besser als ihr Ruf. Oft. Nicht immer.)

      Gefällt 1 Person

    2. ich wollte keinesfalls die krippen an sich kritisieren, ich glaube schon, dass oftmals dort eine gute Arbeit gemacht wird, aber es ist eben nur ein Ersatz und ich frage mich schon was es mit den Kleinen macht. Und ja: unbedingt: bedingungsloses Grundeinkommen- weltweit!

      Gefällt 1 Person

    3. Es sind soo viele Gehirnwäschen, denen wir alle von Kindsbeinen an ausgesetzt sind … ach, ja, wem sag ich das … Später geh ich durch Blogistan, nun ruft die echte Welt. Post und Bäckerei und so …

      Gefällt 1 Person

  3. In Naturvölkern sieht man, dass Erwachsene durchaus ihre Kindlichkeit behalten können, ohne wie Kinder zu sein. Dafür haben wir eine anständige Toilette. 😉
    Ein natürliches Gemüt und die Bequemlichkeiten der Zivilisation geht eben nicht gut zusammen. (Zumal Zivilisation auch ganz schön unbequem sein kann.)

    Gefällt 1 Person

    1. Das ist nun aber gar nicht ironisch *lach* wo du recht hast, hast du recht!
      Im Ernst, ich denke zuweilen, dass wir die Kindlichkeit auf neue Bereiche verschoben haben. Ich finde sie hin und wieder, wenn ich twittere. Oder wenn ich schreibe. Wenn ich spiele. Wenn ich geocache … Verloren ist sie uns nicht gegangen, nicht uns allen jedenfalls.
      Wir brauchen nur den Mut, sie zu reanimieren in uns. Anima/Animus … Hm … spannend …

      Gefällt mir

    2. Ich stimme dir zu: Wer sich bewusst macht, wie schön Kindlichsein ist, der wird es auch leben. Eine Bereicherung ist es allemal, nachdem es uns durch Erziehung und Gesellschaft geraubt wurde.

      Gefällt 1 Person

Kommentare sind geschlossen.