Wenn eine eine Reise tut

Wie lange bin ich nicht mehr so früh aufgestanden? Und wie lange bin ich schon nicht mehr so früh morgens Zug gefahren? Und wie anders ist es, wenn man frühmorgens um acht nach Basel-Flughafen fährt, als wenn man perversfrühmorgens um halb acht ins Büro fährt und dazu anderthalb Stunden Weg hin und am Abend wieder anderthalb Stunden zurück hat.

Bin ich froh, dass das vorbei ist.

Basel. Nordwärts fahre ich.

Noch nordwärtser fliege ich danach. Berlin-Schönefeld ist mein erstes Ziel. Mit dem Zug nach Brandenburg oder was anderes in der Richtung. Von dort schließlich mit dem Privattaxi called Kerstin the Eckisoap ins Kloster. Oder so.

Am Abend kommt Frau Mützenfalterin dazu und morgen die Vierte im Bunde, Ulli vom blauen Café Weltenall.

Das kann ja heiter werden. Lustig und ernst. Ich hoffe auf feine Gespräche, gemeinsames Lachen, Kichern, Tratschen und Schweigen. Und auf tiefes Verstehen. Ja. Das ist so ene Ahnung und Hoffnung, die ich habe. Und es ist auch das, was mich bereits jetzt mit diesen drei Frauen, von denen ich erst Ulli persönlich kenne, verbindet. Viele Mails haben wir alle schon getauscht, viele Herzgedanken, wie das nur Frauen können, die schon vieles erlebt, erlitten und erkannt haben.

Frauenpower ist etwas Wunderbares. Etwas Nährendes.

Na ja, Frauen können leider auch anders. Können sich gegenseitig mit Zickenkriegen und dergleichen mehr, mit Vergleichen, mit Eifersüchteleien bis aufs Blut zerstören. Nicht nur Frauen, nein, aber zuweilen haben Frauen diese ganz fiese Art drauf, die ich bei Männern so noch nie gesehen und erlebt habe. Darin unterscheiden sich die Geschlechter auch, finde ich. Und ja,  natürlich machen sich auch Männer gegenseitig fertig, wenn es sein muss.

Warum eigentlich?

Nein, darauf suche ich keine Antwort. Nicht jetzt jedenfalls.

Jetzt will ich einfach nur genießen. Die Reise, so gut es mit meiner ganzen Nervosität überhaupt geht, die ich in mir habe. Genießen auch mit all der Vorfreude. Wie es wohl sein wird? Meine erste Bloggerlive-Begegnung – die mit Mösiö Irgendlink vor bald sechs Jahren – war jedenfalls sehr nachhaltig. 🙂

Gleich Rheinfelden. Bald Basel. Umsteigen.

Kurz nach zwölf lande ich in Berlin. Drückt mir die Daumen, dass alles klappt. Hach, ich Landei …

Winke-winke!

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16 Kommentare zu „Wenn eine eine Reise tut“

    1. Oh ja, Flughäfen sind eine wundervolle Quelle für Synästhesien… Viel Freude beim Genießen und ich sage jetzt nicht, welche Farbe ich bei Englisch sehe (Verwirrung vermeiden 😉 ).
      Guten Flug mit angenehmer Geräuschkulisse

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  1. hier hibbel ich und laufe im haus hin und hoch, her und runter! 🙂
    ich möchte so viel vorbereiten und doch lieber alles einfach so sein lassen.
    meine aufgeregtheit ist ebenso groß wie deine.
    ich werde jetzt wohl mal mein privat taxi waschen!
    hab einen guten flug.
    ich freu mich soooo ❤

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    1. Echt? Hihi. Ich bin grad ziemlich ruhig. Die Stresshürdenängste, Anschlüsse zu verpassen, sind gebannt. Ich sitze in der Halle. Gleich Boarding. Hoffe auf Pünktlichkeit.
      Auto putzen? Echt jetzt? Wegen mir/uns? Das hat noch niemand getan für mich. *rotwerd*
      Danke für alles, ALLES!
      Bis gly!

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  2. Flieg vorsichtig!
    Mir bist du auch begegnet, sogar zwei Mal, aber dieses Mal mit diesen Frauen wird es anders werden, klar. Wünsche dir und euch schöne Gemeinsamzeiten und grüße sie von der schüchternen Wildgans!

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