Nicht besser. Anders.

Türen auf, Türen zu … Mittendrin. Schauen. Wahrnehmen. Was wäre, wenn.

Gemeinsames Werk von neun Malenden

Gemeinsames Warm-Up-Bild von neun MalendenDie Bilder, die ich im letzten Artikel gepostet habe, wie würden sie aussehen, wenn ich am letzten Sonntag daheim geblieben wäre und nicht mitgemalt hätte?
→ Anders.

Wie wäre die Welt, wenn ich nicht da wäre.
→ Anders.

Wie wäre diese Haus, wenn ich nicht darin wohnen würde?
→ Anders.

Nicht besser. → Anders.

So wie du malst,
so wie du sprichst,
so wie du denkst,
so wie du schreibst,
so …
… kannst es nur du.

Daher vielleicht mein Mut.
Daher auch meine Angst vor meinem Mut.

Dieses Nichtwissen, was wird, wenn ich diese neuen Räume öffne. Betrete.

Immer dieses Hoffen auf Heilung.
Immer öfter dieser Wunsch, zu teilen, was mir gut getan hat.

Kitsch?
Die Gefahr des Besserwissertums?
„Weil zu viel Cleansein dem Geist schadet.“ (Zitat: Glumm)

Was dir gut tut?
Tu es.

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10 Kommentare zu „Nicht besser. Anders.“

  1. Anders ist nur eine Variation von „Normalität“, jedenfalls von dem, was wir für Normalität halten. Norm ist nur der Durchschnitt, das Gleichgemachte. Wer alles vergleicht, um es gleichzumachen, findet sich am Ende in der Langeweile des Einheitsbreis wieder.

    Liebe Grüße,
    Szintilla

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    1. Genau, das hast du auf den Punkt gebracht. Und doch, im Zoom betrachtet, gibt es die Norm nicht. Das Gleiche ist eine Illusion. Eine Annäherung geht, gleich aber nicht.

      Ich danke dir herzlich für deine ergänzenden Gedanken.

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    1. Oh, ich danke dir. Ich habe manchmal fast Angst vor der Tiefe und Weite und Dynamik meiner Gefühle und Absichten. Und denke dann, dass es von außen kitschig aussieht. Aber eigentlich egal. Ich weiß ja, wie ich es meine. 🙂

      Gefällt 1 Person

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