Unter den Zeilen

Quelle Text: deremil.wordpress.com
Quelle Text: deremil.wordpress.com

Zu Grunde gehen

dahin
wo es am tiefsten
ist

und wunden Muscheln die Hände öffnen
Perlenfischerin ich

Im Abstoßen vom Grund
mich vom Strudel
der mich abwärts zog
entfernen

Nähe zu mir findend
aufzutauchen
erneut

Luft
Atem

nehmen
holen

Land betretend
erneut
verstehen
warum die Flüsse
sind
was sie sind
und die Tiefen
da
wo es mich liebt
sein
die ich bin

Vergängliches
strömen
lassen
kommen
lassen

Lass
du
mich
schwimmend
in deinen Worten

Spüre den Boden
jetzt
unter den Zeilen
er trägt
erträgt
uns

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6 Kommentare zu „Unter den Zeilen“

    1. 😀 nein. ich habe vor ein paar wochen piksyn gefunden. erst dort wird mir bewußt, dass meine worte, die einen geschmack oder duft haben, nicht eingebildet sind. bisher habe ich das tatsächlich unterdrückt und vermieden, es in zu beschreiben.
      dank dieser bloggerei und all den wunderbaren menschen bekommt dieses, mein, phänomen eine gestalt oder einen duft ❤
      das ist verrückt! 🙂

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    2. Oh, willkommen im Synthi-Boot. Ich habe es als Kind für normal gehalten, gemeint, das sei eben bei allen so, dann gemerkt, dass ich damit allein bin und es als eine meiner vielen Spinnereien „unterdrückt“, bis ich mal zufällig in einem Magazin darüber gelesen habe. Vor ein paar Jahren erst. Schön, dass du das auch kennst. 🙂

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