Ein- und Ausfälle

Wenn ich hier – auf dem einsamen Gehöft – bin, beim Liebsten, falle ich zuweilen aus der Zeit. Als wäre ich ein Gerät in Service, das gewartet wird. Nichts tun, was Energie braucht. Einfach nur Pause. Und auftanken.

Ich habe mich erholt die letzten Tage. Erholt von meinem seltsamen Fieberschub, der mich an den Borreliose-Schub von vor fünf Jahren erinnert. Bin wohl ein bisschen hypochondrisch unterwegs zurzeit.

Für Geistreiches bin ich zu Dada, zu fatalistisch, und so lasse ich die Dinge geschehen. Das können sie auch ohne mich. Manchmal sogar besser.

Am liebsten zeichne ich zurzeit. Auf meinem Tablet, das ich mir neulich geschenkt habe.

Malwiedergemalt

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die fünf

Und dann träume ich auf einmal ganz fest von den Sommerferien in Schweden. Vom See und vom Ruderboot. Und von den Schäreninseln, auf die ich mich fähren lassen will.

Und wie froh ich darüber bin, dass ich farbig träumen kann.

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