Mein Montagskontigent

Wenn Montag, der 13. Juli Tag eins ist, ist heute Tag minus 3? Oder so. Und so ähnlich fühle ich mich auch. Also irgendwie. Ich meine: Minus.

Eigentlich hätte ich ja heute Vormittag meinen letzten Bürohalbtag vor den Schwedenferien gehabt, doch kaum erwacht, ruft schon Scheffe an und meint, ich müsse nicht kommen, weil … was gemacht werden müsse, könne ich eigentlich auch von daheim aus machen.
Ich: Aber ich muss dir doch noch die Versicherungsdokumente, die du brauchst … Außerdem muss ich noch den letzten Kram verpacken. Für den internen Büroumzug.
Er: Oh, stimmt, die Doku hab ich voll vergessen. Treffen wir uns halb elf im Büro?

Wer aber die Dokus daheim vergisst, bin ich. *grmpf* – mein Glück ist, dass Scheffe eh in meine Richtung muss. Also kurzer Schlenker bei mir vorbei. Da hast du die Dinger. Und nun: Homeoffice. Mein letzter Vor-den-Ferientag passiert ganz passend daheim.

SchaumkrönchenUnd doch: Dieser Donnerstag tut schon von Anfang an so als wäre er ein Montag. Überhaupt: Das war eine Woche voller Montage! Außer am Dienstag. Da war Dienstag und ich hatte frei. Überzeit kompensieren. Wobei: Am Dienstag habe ich erfahren, dass mein Auto unheilbar krank ist. UnTÜVabel sozusagen. Kurz und schlecht: Auch Dienstag war ein Montag!

Nun denn, mein Tisch ist voll letzter To-dos und Mitsollkram. Packen tu ich aber erst am Schluss. Davor Waschen und Putzen. Endlich mal wieder. Und hoffen.

Hoffen, dass am nächsten Montag, wenn ich nach Stockholm fliege, mein Montagskontingent für diesen Monat aufgebraucht ist.

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