Örebro oder Travelling is a dirty job

Nun denn, da bin ich also. Nach einer guten Reise – zwei Flügen, einer Zug-, einer Bus- und einer weiteren Zugfahrt – bin ich in Örebro gelandet, das größer ist, als ich dachte. Und schöner.

Nachdem ich gestern hier aus dem Zug in Irgendlinks Armen gelandet bin, wanderten wir zusammen quer durch die Stadt. Eine Stadt voller eigenwilliger Kunstaktionen, die mir allesamt gut gefallen. Ganz besonders das mit zig Frauenstrumpfhosen eingehüllte Ratshaus.

Wunderschön ist, dass sich die Regenwolken verzogen haben. Der Campingplatz ist riesig. Und hat Wlan – theoretisch. Wenn es denn zum Bloggen reichen würde. Vermutlich werde ich Irgendlinks Handy hotspotten – wie gestern, als ich nach dem essen einige Here we are-Bilder getweetet habe.

Ray wiederzusehen, ist eine Freude. Sein Zelt ist etwa einen Steinwurf von „unserm“ entfernt, das ich schon von Weitem erkennen kann. My home is where my castle is, grinse ich in Richtung Zelt deutend. Zeltchen eigentlich. 

Jürgen nimmt seine Matte heraus und setzt sich auf den Boden. Er kennt mich – weiß, dass ich jetzt zuallererst um ankommen zu können, mein Nestchen machen will.

Man muss der Verwahrlosung Zeit geben, sage ich, den Rucksack öffnend und wohlsortiertes Ding um Ding herausziehe. Matte aufpumpen. Schlafsack drauf. Dies und das.

Wir essen im Restaurant, lassen uns von einer Cover-Band die Ohren voll dudeln, trinken das beste Bier ever (Eriksirgendwas – 5,3 Promille) und genießen lecker Eis.

Ich schlafe herrlich im kleinen Zelt und alles ist gut. Der kleine Regen heute morgen geht wieder vorüber und wir schmieden Plänchen.

Mal schauen.

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