Häutung vielleicht

Diese Schicht, die ich im Blick auf die Welt da draußen aus Zorn und Wut und mit Trauer als Mörtel um mein Herz gepackt habe, ist verkrustet, verdorrt, von mir abgefallen.
Aufgeweicht, von Tränen weggespült worden.
In der Umarmung des Liebsten hat sie sich in Luft aufgelöst.

Egal wie. Hauptsache weg.

Weich wieder.
Schwach sein zu dürfen.
Dem Fieberfeuer, dem Feuerfieber nachzugeben.
Schlafen.

Ich setze mich neu zusammen.

Meinem Körper geben, was er braucht. Mir geben, was ich brauche. Vitamine. Berührung. Frische Luft. Liebevoll gemeinsam gekochte Mahlzeiten.

Ruhe. Als könnte ich die Welt ein bisschen anhalten. Illusion nur, wenn auch nicht die schlechteste.
Ein bisschen bunt mich zu fühlen mit dir, in all dem Grau.

12 Kommentare zu „Häutung vielleicht“

  1. Sie helfen bei mir auch gegen Stress und schlechte Laune und Zickenterror 🙂 Man kann sie sogar vorsorglich anwenden, das stärkt das Immunsystem

  2. Das stimmt. Vielleicht ist der reisebedingte Entzug vom Liebsten also „mitschuld“ am Kranksein? 😉
    Vorsorglich genießen geht zwar, aber speichern lassen sich Umarmungen leider nicht.

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