180 Grad (gefühlt), Ober- und Unterhitze – reblogged

Hach, es gibt ja noch andere, dir schwitzend bloggen und wandern!
Danke, Frau Lakritze.

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Es ist der heißeste Tag des bisherigen Sommers in einer der heißesten Gegenden des Landes, und da stehen wir, Herr G. und ich, in unseren Wanderstiefeln und mit unseren Rucksäcken, und suchen nach dem Weg. Auf die andere Moselseite müssen wir, wo die Sonne schon auf uns wartet.

Der hat man am Steilhang Lustgärten gebaut, wie die Sonne sie eben liebt: sahareske Wüsteneien. Kein Grün, nicht ein Halm, außer den Reben, und die so schlank, daß sie kaum ihre Nachbarn beschatten. Übermannshohe Mauern fangen die Hitze ein, speichern sie und geben sie im Schwalle wieder von sich. Die Luft wabert. Wir müssen hoch.

Schritt für Schritt für Schritt. Es ist wie Treppensteigen ohne Stufen. Und ohne Geländer, natürlich. Die Hitze schubst uns spielerisch: ob wir aus dem Gleichgewicht kommen? Kommen wir nicht. Wir sind ja noch frisch. Ich denke an die Wasserflasche im Rucksack und male mir aus, wie das…

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