Bodens(ch)ätze und Buchstabenkrümeleien

Laut pfiff der Wind ums Haus. Kalt war es. Sie hatten kein Holz mehr. Er zeigte ihr, wie Bettdecken wärmen. Und Geschichten.
Als wäre meine Hand dazu gemacht, deine Haut zu berühren, sagte sie später.

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Subtexte. Aber mit Untertiteln.
Subtexte von Subtexten lesen lernen. So wichtig.

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Katze spielt mit Wolle - zwei Bilder als GIFAm Anfang müsste man anfangen. Bloß wie? Und wo genau? Und wie lässt sich der Anfang eines solch chaotischen Wollknäuelgewusels finden? Gordische Knoten gabs schon viel zu viele.

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Nicht aufhören, es für möglich zu halten, zumindest theoretisch, dass ein Mensch alles ist. Gut und böse. Opfer und Täter.

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Der Mensch schuf den PC zu seinem Bilde.

[Wäre der Mensch ein Computer, entspräche unserm Körper die Hardware. Alle wissen es: Betriebssysten und Software sind letztlich genauso wichtig für das Funktionieren des Rechners wie die Hardware.]

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Manche Wörter gibts nur bei Scrabble.
Im richtigen Leben einmal für kreativen Unfug die dreifache Punktzahl bekommen: Das nächste große Ding.

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Wenn auf die Frage »Warum tust du dir das an?«, die Antwort nicht »aus Liebe« oder »weil ich es will« lautet, wäre »es bleiben lassen« eine gute Option.

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Was wäre, wenn statt all der vielen Regeln nur eine einzige gälte, um die menschliche Natur zu bändigen?

Nämlich: Niemandem schaden, nichts beschädigen (mir fehlt grad keine umgekehrte, posivitve Formulierung ein)? (Religionen nennen das Nächstenliebe. Respekt. Empathie.)

Schwer umzusetzen, ich weiß. Ich merke es ja selbst. Wir beschädigen ja ständig. Uns. Andere. Die Natur.

Aber wenn wir noch nicht mal das schaffen, wie sollen wir denn alle anderen Gesetze und Regeln schaffen können?

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Es sind die wohltuend-nährend-köstlichen Momentaufnahmen, die, weil sie die grauen Momentaufnahmen überstrahlen, das Leben erträglich machen. Ohne die grauen wären die nährenden aber bald blass.
(Dazu lesen: Wege ohne Farben von Frau Rebis)

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Und noch ein Irgendlinksches Schmankerl zum Abschluss:

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Wir Geschichtenerzählerinnen und -erzähler

Bereits haben Der Emil, Herr irgendlink, Ulli, Frau papiertänzerin, Britta112 und die Amazonasknallerbse zugesagt oder zumindest Interesse angemeldet, ab Januar an einem gemeinsamen Geschichtenprojekt mitzuspinnen.

Idee: Jede die und jeder der mitmachen will, erzählt bei sich im Blog (oder hier bei mir) eine Geschichte.

Inhalt: Es geht um Menschen, die eher am Rand als in der Mitte der Gesellschaft stehen. Menschen, zum Beispiel wie Nadim aus der Geschichte Trümmermusik von Zoë Beck. Menschen, von dort, von hier, von überall. Frauen. Kinder. Arme. Eingeschränkte. Ausgegrenzte.

Ziel: Wir arbeiten auf ein eBook (oder Print?) hin, dessen Erlös einem Projekt zufließen soll, das Menschen am Rand zugute kommt.

Gesucht: Mitschreiberinnen und Mitschreiber. Patinnen und Paten. Sponsorinnen und Sponsoren. Mitträgerinnen und Mitträger/Mitkoordinierende.

Bitte weitererzählen!

Die Kommentarfunktion ist immer noch offen.

Als Hashtag und/oder Buchtitel stehen zurzeit folgende Vorschläge zur Diskussion.

Lasst uns einander Geschichten erzählen

Winterzeit ist Geschichtenzeit, dachte ich, als ich neulich Zoë Becks Geschichte Trümmermusik gelesen habe. Und dass wir uns mehr Geschichten erzählen sollten, die das Leben schrieb, dachte ich ebenfalls. Zumal neue Geschichten anfangen sich in mir zu räkeln. Zweien habe ich in der letzten Woche bereits auf die Welt geholfen. Noch fehlt der letzte Schliff.

Beim Schreiben tauchte die Idee auf, mit euch zusammen, die ihr hier mitlest, eine Art Blogaktion zu wagen. Lasst uns AntiheldInnen-Geschichten schreiben. Geschichten, in denen die Protagonistinnen und Protagonisten eher am Rand als in der Mitte der Gesellschaft stehen. Menschen, wie Nadim aus der Trümmermusik-Geschichte. Menschen, von dort, von hier, von überall.

Mitmachen können alle. Jede und jeder schreibt auf dem eigenen Blog und die Geschichten von Menschen ohne Blog poste ich gerne hier. Natürlich bin ich offen für bessere und andere Ideen.

Was meint ihr?

Wir könnten die Geschichten irgendwie miteinander verknüpfen, mit einem Hashtag und/oder einem gemeinsamen Titel. Und vielleicht wird daraus sogar ein kleines eBook (PDf, epub, mobi), dessen Erlös etwas Gutes erreichen könnte. Ganz unabhängig von Weihnachten, meine ich. MitdenkerInnen sind also herzlich willkommen.

Für einmal öffne ich die Kommentarfunktion, damit wir diskutieren können, wie wir diese Idee umsetzen könnten. Und ob ihr mit im Boot sein möchtet. Und nein, es eilt nicht. Ich denke so an Januar und die Zeit danach. Meldet euch doch trotzdem schon mal.

Ich informiere in einem späteren Artikel darüber, was beim ersten Gedankensammeln herausgekommen ist.

Mein farbiges Wunder

Manchmal gibt es Utopia nicht nur in den Köpfen, manchmal gibt es Utopia sogar in echt.

Mein kleiner Nachsatz unter dem letzten Blogartikel hat bewirkt, dass ich bald einen neuen Druckkopf in meinen Drucker einbauen darf. Und mein Drucker endlich wieder in allen Farben des Spektrums drucken kann.

Vorher und nachher:

Quelle: Farbenlehre nach Goethe aus Wikipedia

Danke, lieber M., für dein Angebot, dich auf einen Tausch einzulassen:
Eine Geschichte von mir gegen Bares von dir.

Die Geschichte, die ich für dich schreiben werde und in der es um Farben, Menschen und Freundschaft geht, ist bereits in meinem Kopf erwacht. Da ist es jetzt nämlich schon wieder viel bunter geworden, obwohl es draußen schneit.


Tauschgeschäfte finde ich übrigens eine richtig gute Sache! Insbesondere in Sachen Kunst.