#umsLand Bayern … jetzt gehts los

Gestratz, den 15. Mai 2019 – In dem winzigen Gästezimmer auf dem Prinzenhof wird es langsam warm. Die Heizung haben wir nachts ausgemacht.

Von der Fahrt in die allgäuischen Hügel unweit des Bodensee waren wir ziemlich müde gewesen, gestern Nachmittag, als wir gegen vier hier angelangt waren. Unsere kleine Picknickpause nach dem Einkauf in einem herzigen Dofladen unterwegs, in Opfenbach, hatten wir im Auto abhalten müssen, zu kalt der Wind, dazu immer mal wieder Regentropfen, garstiges Wetter.

Am Prinzenhof angelangt war unser Zimmer noch nicht bezugsbereit, so dass wir – zumal das Wetter sich gebessert hatte – uns zu einem langen Spaziergang zur Schweineburg und zurück aufmachten.

An der Schweineburg – einem Aussichtspunkt hier in der Nähe – hatte Irgendlink vor einem Jahr gesessen, mit Passant*innen geschwätzt, ein paar Bilder gemacht und schließlich kurz darauf seine erste Touretappe vollendet.

Auch wir machen ein paar Bilder. Gleich und doch nicht gleich. Wie schnell sich doch die Wolkengebilde verändern!

Ende und Anfang finden sich, es ist ein Wiederaufnehmen des Fadens.

Zurück auf dem Hof ist das Zimmer fertig hergerichtet und wir machen ein Nickerchen, bevor wir in die Badwirtschaft Malleichen gehen, um unsern Hunger zu stillen. Was hatte unsere Gastgeberin gleich noch gesagt? Sie hätten noch immer kein gutes Netz hier in der Gegend. Dafür gebe es auf den Dorfplätzen Hotspots. Nach dem Essen fahren wir auf Gestratzs Dorfplatz und – siehe da! – können (nur kurz, das Auto kühlt schnell aus) ein paar Nachrichten und Tweets absetzen.

Das Thermometer sinkt auf vier Grad, als wir zum Hof zurück fahren. Die Kalte Sophie ist in ihrem Element, macht ihrem Namen alle Ehre.

Heute gilts ernst. Auf dem Dorfplatz werden wir uns in ein paar Stunden verabschieden. Das Auto wird seine Schätze freigeben: Ein Fahrrad, ein paar Packtaschen voller Kleider, Lebensmittel, Schlafsack, Zelt, Matte, Kocher und so weiter.

Wo wird Irgendlink heute wohl entlang radeln? Wo sein müdes Haupt hinbetten? Zelt oder Gästezimmer? Wird er besseres Netz haben als hieroben auf dem Prinzenhof?

+++

Kurz nach zehn. Nach dem Schwätzchen mit der Gastgeberin sind wir nun wieder im Dorfplatz-Hotspot. Jetzt gehts ans Eingemachte. Ich bin nicht gut in Abschieden.
(Ob wir heute Abend genug Netz haben werden? Nun ja.)

Weiterlesen könnt ihr bei Irgendlink, der zeitgleich bloggt.

Weiterradeln ums Land Bayern: Was bisher geschah.

Es war der 5. September 2018, als Irgendlink den ersten Teil seiner #UmsLandBayern-Tour abschloss. In Lindau setzte er damals ein vorläufiges Semikolon; und in Lindau wird er ab nächster Woche seine Bayern-Geschichte weitererzählen.

Irgendlinks Reiseblog-Konzeptkunst beinhaltet nicht einfach nur hübsche Geschichten von unterwegs, die mit beliebigen Schnappschüssen illustriert sind, sondern sie ist ein weiser Mix aus klugen Texten und faszinierenden Bildern, die den Blick weiten.

Sein Konzept? Wenn er ein Land oder eine Region möglichst nahe an der Grenzen umradelt, schaut er über den Tellerrand und erhält dabei einen guten Einblick in die regionale Kultur, das Miteinander und die Themen, mit denen sich die Menschen, die auf der anderen Seite einer Grenze leben, beschäftigen. Ohne streng verfasstes Drehbuch, aber mit einer meist im Voraus festgelegten Route auf beschilderten Fernradwegen lässt er sich auf Land und Leute ein, nimmt als Reisender für eine kurze Zeit Teil am Alltagsgeschehen vor Ort und berichtet darüber in Bild und Text.

Wer sich warm lesen und wissen will, wie alles begann, klicke bitte hier.
Wer zur Auffrischung den Sprung von damals zu jetzt tun will, klicke bitte hier.
Und wer ab sofort virtuell mitreisen will, folge Irgendlink spätestens ab nächster Woche auf dem Blog-Gepäcktträger oder auf Twitter.

Zum Anfixen nun ein kleines Müsterchen vom zweiten Tag der letztjährigen Etappe.

Screenshot aus einem Blogartikel von Irgendlink. Textzitat und Bild. Zitat: "Unendlich langsam gibt die Senke ihren Inhalt preis und ja, da isser ja! Mein künstlich im Hirn geschaffenes touristisches Highlight. Synaptisch selbst generiertes Gold. Sieht klasse aus. Ein Glück, dass die Maisfelder schon geschreddert sind. Das verstärkt den Kontrast und gibt dem achtzehn Meter langen Flügel, der wie die Schwinge eines Teufelsrochens aussieht und der an einer Seitenwand eines Opels Manta festgeschweißt ist noch mehr Kraft. Wieder runter ins Kirnautal. Achwas, von Tal kann längst keine Rede mehr sein. Ich befinde mich in einem von der Hitze gedörrten Hügelland. Obstwiesen und Abgeerntetheit. Erreiche kurz vor Boxberg einen höchsten Punkt in der Nähe des Jüdischen Friedhofs außerhalb von Eubigheim. Unterquere die Autobahn. Lärm. Endlich Lärm und Normalität jenseits der ungewohnten Stille. Und ab geht die Sause ins Taubertal." (Ende Zitat) In der Mitte des Zitats das Bild der im Text beschrieben Skulptur eines Opel Manta auf kiesigem Boden unter blauem Himmel. Im Hintergrund gelbbraunes Ackerland.
Screenshot aus einem Blogartikel von Irgendlink. Textzitat und Bild. Zitat: „Unendlich langsam gibt die Senke ihren Inhalt preis und ja, da isser ja! Mein künstlich im Hirn geschaffenes touristisches Highlight. Synaptisch selbst generiertes Gold. Sieht klasse aus. Ein Glück, dass die Maisfelder schon geschreddert sind. Das verstärkt den Kontrast und gibt dem achtzehn Meter langen Flügel, der wie die Schwinge eines Teufelsrochens aussieht und der an einer Seitenwand eines Opels Manta festgeschweißt ist noch mehr Kraft. Wieder runter ins Kirnautal. Achwas, von Tal kann längst keine Rede mehr sein. Ich befinde mich in einem von der Hitze gedörrten Hügelland. Obstwiesen und Abgeerntetheit. Erreiche kurz vor Boxberg einen höchsten Punkt in der Nähe des Jüdischen Friedhofs außerhalb von Eubigheim. Unterquere die Autobahn. Lärm. Endlich Lärm und Normalität jenseits der ungewohnten Stille. Und ab geht die Sause ins Taubertal.“ (Ende Zitat) In der Mitte des Zitats das Bild der im Text beschrieben Skulptur eines Opel Manta auf kiesigem Boden unter blauem Himmel. Im Hintergrund gelbbraunes Ackerland.

Quelle: https://irgendlink.de/

Über das Weben von Geschichten | F wie Figuren- und G wie Geschichteentwicklung | Mein ABC des Schreibens

Stell dir einen Stück Wolle vor. Direkt vom Schaf. Roh. Ungewaschen. Ungesponnen. Braun. Weiß. Schwarz. Hellbraun. Das Stück Wolle als Gleichnis für dein Leben. Oder für das Leben einer Figur aus einer Geschichte.

Du fühlst, denn du fühlst genau hin!, du fühlst also, dass es an der Wolle noch Wollfett hat. Und Grassamen. Und kleine Ästchen, vielleicht sogar winzige Steinchen. Und Sand. All das ist Teil deines Lebens.

Um aus deiner Lebenswolle eine Geschichte stricken, häkeln oder weben zu können, brauchst du ein Spinnrad. Oder eine Spindel. Ohne spinnen geht nämlich gar nichts. (Außer du willst filzen. Das geht auch ohne zu spinnen.)

Eine Spindel* also. Was der Spinnerin die Spindel, ist übrigens der Schreiberin der Schreibblock. Die Spindel – bestehend aus einem stabförmigen Schaft und einem Spinnwirtel als Schwungmasse – macht nun durch entspanntes, dosiertes Drehen und Ziehen aus einem wilden Stück Rohwolle einen feinen (oder groben) Wollfaden. Fingerspitzengefühl braucht es dabei also schon ein wenig.

Sieh an! Das hier ist dein Lebensfaden. Du kannst ihm eine Farbe geben, wenn du willst. (Manche tun das.) Es ist dein Faden, deine Geschichte. Zwar konntest du das Material nicht selbst aussuchen und auch die Spinnerin nicht, aber ein bisschen kannst du jetzt mitbestimmten, wo dein Faden sich hin- und herschlängelt.

Vielleicht aber steht dieser Faden hier auch für die Geschichte einer Figur. Einer Figur, die du dir für deine Erzählung ausgedacht hast.

Und jetzt, da wir schon so schön dabei sind mit Bildern zu weben, stellen wir uns all die anderen Fäden vor. Andere Lebensgeschichten. Kannst du sie vor dir sehen? Kannst du sie fühlen? Manche Fäden sind glatt, andere eher flauschig, manche weich, andere rauh. Es gibt dicke, zähe, leicht reissbare, fast unsichtbare, glitzernde Fäden. Und es gibt solche, die ganz kurz und andere, die lang sind und auf große Knäuel gewickelt.

Sie fangen irgendwo an, diese Fäden, treffen aufeinnder, verweben sich miteinander, verbinden sich zu Zöpfen. Zu Zopfmuster, Lochmuster, Gewebe, Strickpullover, Häkelarbeit.

Egal wie … Faden liegt an Faden. Faden wickelt sich um Faden. Mal durcheinander und verknotet, mal ganz ordentlich.

Und jetzt willst du also die Geschichte dieses Gezöpfels, das da vor dir liegt, in Worte fassen? Nimm eine Schere. Erzählen erfordert eine scharfe Klinge.

Denn jetzt geht es darum, den Zopf sorgfältig auseinanderzuschneiden. Lege jetzt Fadenstück für Fadenstück hintereinander. So dass sich die Materialien abwechseln. So dass sie eine einzige bunte Spur bilden. Erzählen kann man nämlich immer nur nacheinander, immer nur eine Spur aufs Mal.

Achte gut darauf, kein Fadenstück zu verlieren.

Erzählen bringt es mit sich, dass die Choronologie der Geschichte nicht wirklich eingehalten werden kann, dass wir erzählend durch die Zeit reisen. Gleichzeitiges kann nicht gleichzeitig erzählt werden. Was aber geht, ist von dieser Gleichzeitigkeit zu erzählen. Worte können Fäden hin und her schieben.

Und nun hast du deine Geschichte fertig erzählt. Sieh mal! Jetzt ist der Zopf, der auseinandergeschnittene, wieder zusammengewachsen.

Erzählkunst versus Schere: Die Erzählkunst gewinnt. Immer.

Schere – Stein – Papier? Na, dann erzähl mal!


Das hier ist ein weiterer Teil meiner Serie Mein ABC des Schreibens. Ich teile hier in loser Folge persönliche Schreiberfahrungen  – mehr nicht. Aber auch nicht weniger.


*Wenn du spinnenphobisch sein solltest, bitte nicht Spindelbilder suchmaschinen, alle anderen bitte hier lang für mehrere Spindel-Bilder und hier gibts ein einzelnes Spindel-Bild.

Ausgelesen #27 | Die wundersame Mission des Harry Crane von Jon Cohen

Buchcover zeigt auf einem dunkelblauen Hintergrund ein goldenes Blatt. In dunkelblauen Handlettering-Buchstaben steht darin der Titel des Buches. Unter dem Blatt sind in weißen Lettern Autor- und Verlagsnamen zu lesen. Auf dem blauen Hintergrund leuchten goldene Punkte, die an Goldmünzen oder Sterne erinnern.
Buchcover zeigt auf einem dunkelblauen Hintergrund ein goldenes Blatt. In dunkelblauen Handlettering-Buchstaben steht darin der Titel des Buches. Unter dem Blatt sind in weißen Lettern Autor- und Verlagsnamen zu lesen. Auf dem blauen Hintergrund leuchten goldene Punkte, die an Goldmünzen oder Sterne erinnern.

Am Anfang von Jon Cohens Märchenroman sterben zwei Menschen. Doch keine Angst, trotz des traurigen Auftaktes ist Die wundersame Mission des Harry Crane keine traurige Geschichte. Märchen, Heldenepos, Weisheitsgeschichte? Auf alle Fälle lesenswert!

Wie schon oft finde ich persönlich den deutschen Titel übrigens ziemlich schlecht gewählt, zumal ich diesen Bandwurm-Titel-Trend eh nicht mag. Im Original heißt dieser Roman schlicht Harry’s Trees, was der Sache schon näher kommt. Harrys Bäume. Als Titel hätte mir auch Orianas Wald gut gefallen.

Was wäre, wenn über Nacht Wunder geschähen und die Probleme, die uns am meisten belasten, sich von selbst oder durch Zauberfeenhand gelöst hätten und unsere Welt beim Aufstehen eine andere wäre? Was wäre am Morgen anders?

Harry Cranes Antwort wäre vermutlich ziemlich einfach: Seine Zauberfee hätte über Nacht die Uhr zurückgedreht. So hätte er dieses eine Los nicht gekauft und seine Frau nicht an dieser gefährlichen Straßenecke warten lassen. Stattdessen wäre er mit Beth, seiner großen Liebe, wie geplant schnurstracks ins Kino gegangen. Der tödliche Unfall wäre nicht geschehen und Beth noch am Leben. Auch die zehnjährige Oriana müsste vermutlich nicht lange überlegen: Ihr wunderbarer Vater Dean wäre nicht gestorben.

So aber ist geschehen, was geschehen ist. Kurzum: wir brauchen ein neues Wunder. Harrys Wunder geschieht, als er einen Anruf von seinem Anwalt bekommt. Die Baufirma, die Beths Tod zu verantworten hat, zahlt sieben Millionen Schadenersatz. Geld allerdings, das Harry gar nicht will. Nur seinem großen Bruder Wolf zuliebe ist er mit zum Anwalt, der schließlich eine Schadenersatzklage angeleiert hatte. Harry will nicht das Geld, Harry will Beth. Die Schuld, die er sich an Beths Tod gibt, ist im Laufe des seither vergangenen Jahres nicht kleiner geworden. Nach dem anwältlichen Anruf setzt er sich darum in sein Auto und fährt los. Mitten in die Wälder Pennsylvanias, die erbisher tagtäglich von Berufs wegen verwaltet hat. Harry will nicht mehr leben. Mit Blutgeld schon gar nicht.

Derweilen ist Oriana davon überzeugt, dass ihr Vater Dean nicht tot ist, sondern sich in ein geflügeltes Tier verwandelt hat. Darum legt sie ihm im Wald seine Lieblingsleckereien hin. Überhaupt ist sie ganz oft im Wald. Mit oder ohne Bücher, die sie sich bei der betagten Bibliothekarin Olive in der Stadtbibliothek holt. Von ihr hat sie auch das handgeschriebene Märchenbuch des alten Grum, eine Geschichte, die sie schon viele Male gelesen hat. Ausgerechnet dieses Buch aber hat sie verloren. Vermutlich im Wald, an einem ihrer vielen schöne Leseplätze.

Oriana, die mit ihrer Mutter Amanda nach dem verlorenen Buch sucht, findet Harry, der beim Versuch, sich das Leben zu nehmen, von einer maroden Mauer gestürzt ist. Drei Menschen, die um einen geliebten Menschen trauern, lernen sich kennen – der Beginn einer großen Seelenfreundschaft. Amanda bietet Harry an, seine Beule zu verarzten, ist sie doch von Beruf Krankenschwester und von Natur aus sehr pragmatisch, ganz anders als ihre belesene und von Märchen besessene Tochter.

So kommt es, dass Harry für drei Wochen ins Baumhaus der Familie einzieht, um die Bäume zu zählen. Als Forstbeamter kommt ihm diese Ausrede gerade recht. Vielleicht kann er in dieser Zeit ja ein bisschen Frieden finden? Waren Wälder, waren Bäume denn nicht schon immer – schon als er ein Kind war –, seine große Leidenschaft gewesen? Auf ihren Ästen und in ihrem Blätterwerk hatte er sich versteckt, wenn ihn sein großer Bruder Wolf piesacken wollte oder die Eltern sich einmal mehr in die Haare geraten waren.

Schließlich beginnt er, den Wald und dessen Bäume zu erkunden und zu erklettern. Immer ein bisschen höhere. Immer ein bisschen mehr kommt Harry wieder zu Kräften. Die sich entwickelnde Freundschaft zwischen ihm und Oriana weicht allmählich Orianas Fixierung auf die Rückkehr ihres Vaters als geflügeltes Wesen auf. Gemeinsam wollen die beiden jetzt die Geschichte des alten Grum in die Wirklichkeit holen, der sein Glück gefunden hat, nachdem er all seine Schätze verschenkt hat. Harry fühlt sich in den Wäldern Pennsylvanias je länger je sicherer. Auch vor seinem Bruder Wolf, der einen Anteil von Harrys Schatz für sich beansprucht. Derweilen schlägt sich Amanda mit ihren Verehrern herum, die nach ihrem Trauerjahr anfangen, mit den Hufen zu scharren. Doch dann geschehen Dinge, mit denen niemand gerechnet hat.

Die Geschichte entwickelt nach und nach eine ihr eigene Dynamik, die sowohl märchenhaft als auch lebensnah ist. Jon Cohen webt eine weise und phantasievolle Geschichte, von der ich am Schluss nicht weiß, ob sie Märchen, Heldenepos, Weisheitsgeschichte, Liebesroman, Coming of Age-Geschichte oder Feelgood-Roman ist. Nun – sie ist all das. Und noch viel mehr. Liebevoll und warmherzig geschrieben ist sie pure Medizin für Menschen, die Bäume lieben, gerne teilen, gerne träumen und die Hoffnung auf ein menschlicheres Miteinander nicht aufgeben wollen.

Herzlichen Dank an den Suhrkamp-Verlag für das Rezensionsexemplar.


Jon Cohen | Die wundersame Mission des Harry Crane – Roman
Aus dem amerikanischen Englisch von Alexandra Kranefeld

Erschienen: 02.10.2018
insel taschenbuch 4662 | Klappenbroschur, 536 Seiten
ISBN: 978-3-458-36362-0
Auch als eBook erhältlich

D: 15,95 € | A: 16,50 € | CH: 22,90 sFr

Suhrkamp