Leicht in den Oktober mit Easy October

Hier präsentiere ich euch ein kleines Stück einer heute neu im deutschsprachigen Raum releasten Platte.
Eine Platte übrigens, die zu mir passt wie eine bequeme, schöne Jacke, die man nie mehr hergeben will.
So mag ich Oktober. Hoffentlich gibt’s auch im November solche schönen Überraschungen.

Eine Kritik zur Platte findet sich hier.

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Berlin # 5 – In Bild & Ton

Wie in einem früheren Artikel versprochen verlinke ich hier das „Tonerzeugnis mit Bildern“, das am letzten Sonntag in Neukölln/Berlin anlässlich des P.A.S.-Auftrittes kreiert worden ist. Die Aufnahme enstand mit einem simplen iPhone, ebenso die Bilder. Dass es zeitweilig schräg klingt, ist nicht nur der bescheidenen Aufnahmetechnik geschuldet, sondern auch der schrägen Instrumentation, die zum Teil auf den Bildern zu sehen ist.

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Weitere Berlin-Impressionen als Galerie (Bilder anklicken und von da aus weiterklicken).
Viel Spaß!

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Bilder:
Nikon/Gimp
All pics: copyright by Sofasophia

Achtung, fertig … looos!

Wie ich mich freue! Nur noch zweimal schlafen und dann geht’s auch schon wieder ab nach Bern. Am Freitag spielen Patent Ochsner im Berner Bierhübeli. Weil meine Freundin M. nun doch nicht kann, haben wir noch ein Ticket vörig

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. 🙂

Die Daten:
Freitag, 22.2.13
Konzertbeginn: 20:00
Türöffnung: 19:00
Preis: 48.–

Ach ja, das Konzert ist übrigens schon lange ausverkauft!!!

Zur Webseite der Ochsen

Stell dir vor …

Gedanken flüchten und zipfeln an mir vorbei, durch mich durch. Noch da, schon weg. Wieder da. Bilder. Impressionen. Ich räkle mich. Drei Reis-Gerichte. Ein Flüchtlingsfest. Nein, das waren keine Flüchtlinge – nicht mehr und nicht weniger als wir alle, die wir doch alle immer irgendwie vor irgendetwas auf der Flucht sind jedenfalls. Kein Flüchtlingsfest also, sondern ein großes internationales Fest. Viele Menschen. Ich mitten drin. Reisgerichte, die die Welt verbinden. Basmati – weiß und kompakt. Risotto – sämig und safrangelb. Risi Bisi – gut schweizerisch mit diesem und jenem drin, das Parboiled-Reisgericht meiner Kindheit (das ich nie wirklich mochte). [Reis mochte ich sowieso erst später, als ich selber kochte und dabei entdeckte, dass das Parpoiledzöix nur eine von vielen Arten von Reis ist, eine Imitation quasi, und dass richtiger Reis ganz anders ist. Und super schmeckt. Doch noch heute löst Reis auf einer Menükarte jedes Mal zuerst ein leichtes Zaudern in mir aus. Sorry. Ich schweife ab.]

Ein internationales Fest also. Menschen aller Länder. Unzählige lachende Augen. Nicht nur lachende Münder. Augen. Ganze Gesichter. Kein künstliches Glitzern, ein Strahlen, das die ganze Welt sehen müsste um zu verstehen. Imagine. Stell dir vor, es wäre Frieden. Und da wären keine Länder mehr. Keine Grenzen. Keine Feindschaften. Ich versuche, mitten in meinem Traum sehr bewusst, allerdings ohne Erfolg, herauszufinden, wo ich bin und was wir genau feiern. Ich schaue um die Ecken und begreife, dass ich mich in der und trotz der Masse von Menschen wohlfühle. Obwohl da weit und breit kein bekanntes Gesicht ist. Ich bin allein. Ich bin mit allen andern zusammen hier. Ich fühle mich wohl.

Langsam spüre ich das Bett unter dem Rücken. Langsam werde ich gewahr, dass ich träume. Im Niemandsland zwischen noch nicht wach und nicht mehr Traum. Grenzland ohne Schranken. Ich lasse die Augen geschlossen. Wie spät mag es sein? Durch die geschlossenen Augen nehme ich wahr, dass es schon hell ist. Muss nach acht Uhr sein, meldet der Kopf. Die Gesichter aus dem Traum werden blass. War da eine Geschichte? Eine Botschaft an mich? Imagine. Ich denke an den Youtube-Film, auf den ich vor Tagen zufällig gestoßen bin, weil er in der Seitenleiste eines anderen Filmes, den ich durch den Link eines weiteren Clips gefunden hatte, verlinkt war. Eine australische Casting-Show. Ein Bursche, vielleicht siebzehnjährig, das weiß er nicht so genau. Keine Hände, nur halbe Arme. Bombenopfer. Während des Irakkrieges im Waisenhaus gelandet, später mit seinem Bruder nach Australien adoptiert. Er singt dieses Lied, das mir seither nicht mehr aus den Ohren geht. Und aus dem Herzen auch nicht.

Und wie er es singt! (… bei 3:15 fängt er an …)