Lenz im Prisma

Was so eine Gruppen-Ausstellungseröffnung alles zu tun gibt, ist nicht zu unterschätzen. Gestern haben wir den ganzen Tag an den Feinheiten gearbeitet wie Rahmung, Verpackung und Präsentation der kleinen Bilder für den „Offenverkauf“, Etikettierung und dergleichen Kleinkram mehr.

Im Prisma herrschte reger Betrieb, als wir kurz nach 17 Uhr eintrafen. Die Stunden der letzten Dinge. Da wird noch ein bisschen Hand angelegt und dort noch ein wenig gerade gerückt. Doro rennt mit ihren schön glasierten Raku-Kugeln herum, um den besten Platz zu finden. Irgendlink klebt die Etiketten an die Wand, während ich bei Optiker F. meine neue Brille hole. Und schließlich kommen die ersten Gäste.

Hier ein paar (leider nicht sehr gute) Schnappschüsse. Mein iPhone kommt bei wenig Licht deutlich an seine Grenzen …

Blooß kään Stress – besser noch eine Tasse Kaffee trinken! -> Bild: unterste Reihe, zweites von rechts. | Irgendlink mit Interessierten im Kunstgespräch -> Bilder: zweitoberste Reihe, zweites von rechts und erstes unten links

Lenz 1

Artur verrät uns sein Geheimnis: zwei seiner Bilder passen zusammen. Psst, nicht weitersagen. -> Bilder: zweites von links in der obersten Reihe und erstes unten links. | Irgendlinks Bilderwand -> Bild: ganz rechts in der obersten Reihe.

Lenz 2

Erst danach, wieder zuhause, merken wir, wie müde wir sind. Wie viel Energie wir für die Ausstellung aufgewendet haben. Wie anstrengend das alles war. Endlich vom Tisch … Puh …

Und doch, es war angenehm … und schön, dass soo viele Leute gekommen sind.

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Bilder und Montage:
Appspressionismen (iPhoneArt)

Unter der Decke

Wieder hat sich die Welt um mich herum in einen weißen Pelz gehüllt, einen nassen, kalten Pelz, der sie isoliert und vor Eisschmerz schützt. Ich gestehe dennoch, dass ich genug von Kälte und weißem Einerlei habe. Täglich schiele ich auf die Prognosen und zähle die Tage, bis nachts wieder Plusgrade sein werden und wir hier, auf dem einsamen Gehöft, die Wasserleitungen erneut öffnen können. Fließend Wasser ist nicht zu unterschätzen!

Sonntags, im Oberwürzbacher Wald auf Geocachingtour*, haben wir uns diese angekündigten Schneefälle ja kaum vorstellen können, doch gestern, in Saarbrücken unterwegs, war der kurze Frühlingseinbruch von letzter Woche nur noch eine Mär.

Jetzt leben solle der Mensch … Stimmt ja, zumal es jetzt viel zu tun gibt. Irgendlink trifft Vorbereitungen für die Ausstellung LENZ, an der er mit seiner Kunstgruppe Prisma beteiligt ist (Flyer großklickbar).

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Wer weiß, vielleicht hast du Zeit und Lust, bei der Vernissage mit uns anzustoßen? Herzliche Einladung!

Und wenn ich schon am Verbreiten guter Nachrichten bin: Auf Sofasophia appt die Welt zeige ich heute ein Bild, das ich zu meinen eigenen Favoriten zähle: Love Your Shadows (und gestern das Rohbild dazu).

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Habe ich eigentlich hier mal vom neuen Zyklus auf pixartix_dAS bilderblog erzählt? Strassen & Wege lautet das aktuelle Thema. Wieder beteiligen sich bereits ganz unterschiedliche FotokünstlerInnen, die sich täglich abwechseln. Andere werden später dazustoßen.

Viel Spaß beim Reinschauen!

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* Geocaching ist eine Outdoor-Schatzsuche in der realen Welt. SpielerInnen dieses Spieles versuchen, versteckte Behälter, Geocaches genannt, mithilfe eines Smartphone oder GPS-Gerätes zu finden, um anschließend ihre Erfahrungen online zu teilen. Mehr auf www.geocaching.com.