Ausgelesen #33 | Tagebuch meines Verschwindens von Camilla Grebe

Alles fängt mit einem Skelett an, das Jugendliche vor zwölf Jahren an einer Geröllhalde gefunden haben. Es ist das Skelett eines kleinen Mädchens. Eine dieser Jugendlichen ist die heutige Polizistin Malin, die inzwischen vom Fundort weggezogen ist. Sie wird zurück nach Ormberg geholt, als die für Ormberg zuständige Polizeistelle diesen alte Fall neu bearbeiten will. Auch Hanne und ihr Partner Peter, ein Ermittler der Stockholmer Kriminalpolizei werden an Bord geholt, da sie neulich bei der Aufklärung einer Mordserie so erfolgreich waren. Und wo Peter ist, darf natürlich auch Manfred nicht fehlen, ein guter Arbeitskollegen und Freund der beiden. Der junge Polizist Andreas vervollständigt schließlich das Cold Case-Team.

Buchcover zeigt vor schwarzem Hintergrund in der unteren Bildhälfte eine Frauenhand, die ein Medaillon umschließt. Darüber in großen goldenen Großbuchstaben der Autorinname und darunter in weißer Schrift der Buchtitel. Das Verlagssymbol am weiß auf rot am linken Bildrand.
Buchcover

Demenz, Rassismus in vielen Schattierungen, Alkoholismus, häusliche Gewalt, Mobbing, Transgender. In der Tat ziemlich viele brisante Themen, die in diesem vielseitigen Roman behandelt werden. In einem Roman allerdings, der unter dem Untertitel den Hinweis Psychothriller trägt. Themen, die inzwischen alltäglich geworden sind.

Schon im ersten Band der Geschichte – Wenn das Eis bricht – ist mir die Psychologin Hanne, die der Stockholmer Polizei zuweilen als Profilerin zur Verfügung steht, ans Herz gewachsen. Noch stand sie im ersten Teil am Anfang ihrer fortschreitenden Demenz, im zweiten Band ist die Krankheit bereits umfassender, einschneidender und deutlich sichtbarer.

In ihrem zweiten Band – Tagebuch meines Verschwindens – lässt die Autorin Camilla Grebe erneut mehrere Ich-Erzähler:innen zu Wort kommen. Zum einen hören wir Jake, einem fünfzehnjährigen Jungen, zu, der gern Frauenkleider trägt, zum andern Malin, der erwähnten jungen Polizistin. Hannes Stimme hören wir aus ihrem Tagebuch und in einigen aus ihrer Sicht erzählten Kapiteln.

Hanne und Peter befinden sich auf Grönland, wo sie sich gemeinsam – vor dem vollständigen Verlust von Hannes Erinnerungen – deren alten Reiseraum erfüllen, als sie ins Cold Cases-Ermittlungsteam nach Ormberg gebeten werden.

Es ist Ende November, der Anfang eines kalten, schneereichen Winters in der Pampa von Mittelschweden, und die Voraussetzungen, den alten Fall lösen zu können, sind schwierig. Zwar sind die Ermittlungsmöglichkeiten inzwischen fortschrittlicher, doch ist seit dem Skelettfund viel Zeit vergangen.

Jake trifft auf einem seiner seltenen Spaziergänge in Frauenkleidern im Wald auf die vor einer Gefahr flüchtende Hanne, die er schließlich zur Landstraße begleitet, wo sie ein Auto anhalten kann um wegen Unterkühlung und Dehydrierung ins Krankenhaus gebracht zu werden. Sie hat keinerlei Erinnerungen mehr an die letzten zwei Tage. Auch weiß sie nicht, wo Peter abgeblieben ist und warum sie beide überhaupt im Wald gewesen sind.

Jake hat sich, nachdem er Hanne in Sicherheit wusste, im Wald versteckt, denn er möchte nicht in Frauenkleidern gesehen werden. Doch er hat Hannes Tagebuch am Straßenrand gefunden, das ihr aus der Tasche gefallen sein muss, bevor sie in das rettende Auto steigen konnte.

Seit Hanne immer mehr vergisst, ist ihr Tagebuch gleichsam ihr ausgelagertes Hirn. Sie hat es sich angewöhnt, alles akribisch aufzuschreiben, damit sie sich später wieder erinnern kann. Jake liest in den nächsten Tagen alles, was Hanne während der ersten Ermittlungstage erlebt und erkannt hat. Bis zu ihrem Verschwinden also, in der ganzen Zweideutigkeit dieses Wortes. Er weiß, dass er das Tagebuch der Polizei übergeben müsste, doch dann müsste er ja zugeben, dass er jene junge Frau gewesen ist, die die Polizei als Zeugin sucht.

Im Laufe der Geschichte erkennen wir als Lesende, wie sehr die Bevölkerung von Ormberg sich abschottet und Neuem gegenüber verschließt. Geschehnisse, die über fünfundzwanzig Jahre zurückliegen, wurden unter den Teppich gekehrt. Damals verschwanden eine Frau und ein Mädchen aus dem Flüchtlingszentrum, das damals am Ortsrand in einer alten, stillgelegten Fabrik untergebracht war, spurlos. Inzwischen ist das Flüchtlingszentrum wieder aktiviert worden, um Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen. Sehr zum Unmut der Bevölkerung vom Ormberg, die nach zahlreichen Schließungen von Fabriken durch Abwanderung geschrumpft ist.

Ein erster Erfolg für das Cold Case-Team ist die Identifikation des Mädchens. Es ist das damals verschwundene, wie die DNA seiner Tante offenbart, von seiner Mutter fehlt jedoch noch immer jede Spur.

Während das Ermittlungsteam mit der Unterstützung von anderen Polizeidienststellen weiträumig nach Peter sucht, wird eine weitere Leiche entdeckt. Die einer Frau. Erschossen am Wochenende von Peters Verschwinden. Und wieder ist der Fundort die Geröllhalde, nicht weit von da, wo das Mädchen vor zwölf Jahren gefunden wurde. Wie hängt das alles zusammen, wer ist die grauhaarige Frau, warum liegt sie ausgerechnet dort und wo ist Peter? Von ihm fehlt noch immer jede Spur.

Jake erfährt im Laufe der Geschichte immer mehr über die Hintergründe und gerät schließlich ganz unerwartet auf eine Spur, die letztlich zur Auflösung der Fälle führt, die alle irgendwie zusammenhängen. Den Prozess, den er durchläuft, zeichnet Camilla Grebe ebenso nachvollziehbar und glaubwürdig nach wie den Malins. Zurück in der alten Heimat wird diese mit vielen alten Geschichten konfrontiert und muss einiges aufarbeiten, um endlich herauszufinden, wer sie ist, was sie will und wohin ihr Weg führen könnte.

Auch Hannes Weg ist kein einfacher. Natürlich verläuft jede Krankheit anders und natürlich bin ich zu unerfahren, um mich mit Demenz wirklich auszukennen, doch weil die Schwester der Autorin Psychologin ist und die beiden ja in ihren gemeinsamen Krimis um die Therapeutin Siri Bergmann bereits ihre Kenntnisse über menschlichen Innenwelten offenbart haben, halte ich die Erzählungen über Hannes Krankheit für glaubwürdig.

Die Geschichte verdichtet sich gegen Ende je länger je mehr. Der Ausgang überrascht. Die Aussagen des Täters zu seinen Motiven lassen mit sprachlos zurück und ich verstehe auf einmal, warum der schwedische Originaltitel Haustier lautet.

Der Autorin gelingt, was ich sehr schätze: Sie erzählt eine von Anfang an dichte Geschichte, schreibt gut, flüssig, spannend, orientiert sich jederzeit an ihrem spannenden Plot und dröselt die offenen Fäden bis zum Schluss glaubwürdig auf. Ich mag ihren Schreibstil und hre Herangehensweise an die heiklen Themen dieser Geschichte, die zudem je nach Figur unterschiedlich interpretiert werden und mich zu eigenem Nachdenken inspirieren.

Im Nachwort schreibt Grebe: „Es sind mehr Menschen auf der Flucht als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in der Geschichte. […] Mein Ormberg gibt es eigentlich nicht, aber es existiert trotzdem – überall um uns herum. Vielleicht wohnt du in Ormberg, ohne es zu wissen. [… ] Du könntest die sein, die vor Krieg und Hunger geflohen ist, sagt Andreas zu Malin. Und diese schlichte, aber zugleich wichtige Botschaft wollte ich mit diesem Buch vermitteln.“


btb
Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs
Originaltitel: HUSDJURET
Originalverlag: Wahlström & Widstrand
Paperback/Klappenbroschur
608 Seiten
ISBN: 978-3-442-71881-8
Erschienen am 09. September 2019
Leseprobe

Ausgelesen #25 | Durch Feuer und Wasser von Camilla Grebe und Åsa Träff

So lange habe ich ewig nicht mehr für das Lesen eines Buches gebraucht. Mehrere Wochen knabberte ich an Durch Feuer und Wasser. Und das, obwohl ich mich sehr auf das neue Buch, den fünften Teil, der beiden schwedischen Krimiautorinnen-Schwestern, gefreut hatte, deren bisher erschienene Bücher der Serie um die Therapeutin Siri Bergmann ich letztes Jahr alle gelesen habe.

Buchcover von Durch Feuer und Wasser. Es zeigt eine Schneelandschaft mit einer roten Autospur, die von unten in die Bildmitte verläuft und am Horizont verschwindet. Darüber, in der oberen Bildhälfte, die Namen der beiden Autorinnen und der Buchtitel. Beides in schwarzen Buchstaben.

Doch dieses Buch konnte ich nicht so nebenbei lesen. Es forderte meine ganze Aufmerksamkeit. Und das schafft längst nicht jedes Buch. Hier lag es zum einen daran, dass die beiden Schwestern schreiben wie sie eben schreiben und zum anderen am Thema.

Grebe und Träff schreiben sinnlich, authentisch und detailreich. So fühlbar, dass es mich zuweilen fast umhaut. Die beiden Autorinnen lassen mich immer wieder so unmittelbar an den Gedanken und Gefühlen ihrer Protagonist*innen teilnehmen, dass es mir zuweilen vorkommt, ich säße selbst mitten in der Runde der Ermittelnden.

Siri, die Psychotherapeutin und Hauptfigur der Serie, arbeitet seit einiger Zeit nicht mehr mit ihren Freunden in einer Gemeinschaftspraxis, sondern unterstützt die Kriminalpolizei Stockholm beim Erstellen von Täter*innenprofilen. Gleichzeitig versucht sie, Vergangenes aufzuarbeiten.

Auf einmal verschwinden kurz nacheinander das zehnjährige Mädchen Nova-Li und sein sechsjähriger Bruder Liam, die beide bei Pflegeeltern gelebt haben. Was hat es mit den Bildern auf sich, die die Ermittlungsgruppe kurz darauf von den beiden im Internet findet und wer ist die junge Frau auf den Bildern, die mit dem Mädchen Brot bäckt? Auch sie gilt als verschwunden und so langsam glaubt die Polizei nicht mehr, dass die labile und jähzornige Mutter der Kinder dahintersteckt. Aber warum hat diese versucht, beim Sozialamt an die fallrelevanten Unterlagen und Protokolle, die Auskunft über die Unterbringungsorte der Kinder geben, zu kommen? Und warum verschwindet eine zweite junge Frau, nachdem die Leiche der ersten jungen Frau gefunden wurde?

Merkwürdig ist, dass die beiden Kinder und die zweite junge Frau auf den Bildern glücklich aussehen. Doch warum wirken die Zimmer auf den Fotos, als wären die Szenen vor dreißig Jahren aufgenommen worden? Und wer ist überhaupt dieser Junge, dem wir als Lesende in datierten Rückblicken immer wieder über die Schultern blicken dürfen? Angefangen mit einem Brand, den dieser versehentlich gelegt hat und der sein Leben mit einer Nachhaltigkeit, die kaum zu überbieten ist, überschattet.

Parallel zur Aufklärung dieses vielschichtigen dramatischen Falls, der von ihr emotional alles fordert, gelangt Siri auch privat an ihre Grenzen. Sie versucht, ihre Ehe zu retten und der Beziehung zu Aina, ihrer ehemals besten Freundin, nach dem Treuebruch eine zweite Chance zu geben. Immer wieder bedrängt sie die Angst um das Leben der beiden verschwundenen Kinder, zumal Liam, der vermisste Junge, genau so alt wie ihr eigener Sohn, Erik, ist.

Die beiden Autorinnen erzählen erneut eine aufwühlende Geschichte, die weniger wegen Gewaltszenen als wegen ihrer sensiblen Themen unter die Haut geht und der ich auch diesmal wieder fünf von fünf Sterne verleihe. Übrigens unabhängig davon, dass mir der btb-Verlag das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanke.


Durch Feuer und Wasser, Psychothriller, Psychotherapeutin Siri Bergmann ermittelt (5)
Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-71724-8
10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50 * (*empfohlener Verkaufspreis)
eBook epub
ISBN: 978-3-641-20282-8
9,99 [D] inkl. MwSt. |CHF 12,00 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: btb

Depression zwischen Buchdeckeln #7 – Die Therapeutin | Das Trauma von Camilla Grebe und Åsa Träff

Ja, es gibt sie, die Krimis und Psychothriller, die das Leben depressiver, psychisch kranker Menschen zeigen, wie es wirklich ist. Weder klischeehaft überzeichnet noch lächerlich gemacht. Echt, nachvollziehbar, glaubwürdig.

Aber darf man über Krankheiten wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen denn überhaupt Psychothriller schreiben? Ja, unbedingt! Besonders dann, wenn eine der beiden Autorinnen sozusagen aus der Schule plaudert.

Buchcover zeigt ein rot eingefärbtes Landschaftbild. Oben wolkiger Himmel, darunter Meer und in der Mitte ein hügliger Strand. Über dem Himmel auf einem rötlichweißen Balken stehen die Autorinnennamen und der Buchtitel.
Buchcover | Die Therapeutin

Åsa Träff, die eine der beiden Autorinnen von Die Therapeutin und Das Trauma, ist Psychotherapeutin wie Siri, die Hauptfigur der bisher fünfteiligen Romanserie der beiden schreibenden Schwestern.

Siri Bergmann wohnt allein in einem kleinen Haus in den Schären und pendelt täglich nach Stockholm, wo sie mit ihrer Freundin Aina sowie Sven, einem älteren gemeinsamen Freund, eine kleine Gemeinschaftspraxis betreibt.

Neben dem Blick hinter die Kulissen, mitten hinein in den Praxisalltag, sehen wir Siri, die seit dem Verlust ihres ungeborenen, behinderten Kindes und dem Tod ihres Mannes selbst unter einer Angststörung leidet und dem Alkohol ein bisschen mehr zuspricht als ihr gut tut.

All die Werkzeuge, die sie kennt und die sie ihren Klientinnen und Klienten beibringt, greifen bei ihr nur bedingt, und die Einsicht, dass sie selbst Hilfe bräuchte, dringt erst allmählich in ihr Bewusstsein. Als im ersten Band der Serie eine ihrer Klientinnen tot in der Bucht in der Nähe ihres Hauses aufgefunden wird, macht sie sich Vorwürfe, da sie von einem Suizid ausgeht. Doch bald stellt sich heraus, dass es Mord war und sie das Ziel von Attacken, die sich im Laufe der Zeit mehren und je länger je bedrohlicher werden. Hatte Siri am Anfang noch gedacht, dass sie sich alles nur einbilde, merkt sie bald, dass es um mehr geht, um sie, um ihr Leben. Traumatisierende Erlebnisse führen dazu, dass sie sich selbst therapeutische Hilfe holt und im zweiten Band bereit ist, zusammen mit ihrer Freundin Aina eine Selbsthilfegruppe für gewaltbetroffene Frauen zu leiten.

Immer wieder geht es – wie im richtigen Leben – um Schuld. Siri quält sich mit alten Schuldgefühlen und fragt sich, wer Schuld trägt, wenn sich jemand, den sie therapeutisch begleitet, das Leben nimmt. Und wer trägt die Schuld, wenn eine Klientin erschossen wird, die Siri therapiert?

Die beiden Romane, die ich bisher von diesem Autorinnenduo gelesen habe, sind keine klassischen Kriminalromane, eher noch sind es psychologische Gesellschaftsstudien. Bei beiden Romanen geht es in erster Linie um Gewalt an Frauen, die Folgen derselben und um mögliche Heilungsansätze. Glaubwürdige Dialoge und spannende Plots, die, obwohl sie aufgehen, keine einfachen Lösungen servieren, sondern nachhallen, machen diese Geschichten zu mehr als einfach nur Unterhaltung, die man nach dem Lesen wieder auf die Seite legt. Gerade weil die Figuren sehr komplex sind und ich als Leserin in ihre Abgründe sehen kann, machen diese Bücher etwas mit mir.

Heute Morgen habe ich Bevor du stirbst, das dritte Buch des Autorinnenduos, zu lesen angefangen. Vielversprechend – so viel kann ich bereits sagen.

Camilla Grebe, Åsa Träff:
Die Therapeutin
Psychotherapeutin Siri Bergmann ermittelt (1)
Aus dem Schwedischen von Christel Hildebrandt
Taschenbuch, Klappenbroschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-74183-0
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (*empfohlener Verkaufspreis)

Das Trauma
Psychotherapeutin Siri Bergmann ermittelt (2)
Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-74489-3
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (*empfohlener Verkaufspreis)

Bevor du stirbst
Psychotherapeutin Siri Bergmann ermittelt (3)
Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs
Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-74767-2
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (*empfohlener Verkaufspreis)

(Mann ohne Herz,  Psychothriller, Psychotherapeutin Siri Bergmann ermittelt (4);
Durch Feuer und Wasser, Psychothriller, Psychotherapeutin Siri Bergmann ermittelt (5): erscheint demnächst)

Verlag: btb