Zusammenhängend

Jedes menschliche Organ und jeder einzelne Körperteil macht von Natur aus genau das, was es am besten kann: Es sorgt dafür, dass die Dinge, die es am besten kann, getan werden: Blut von A nach B pumpen zum Beispiel oder Säfte produzieren, die Nahrung in ihre Einzelteile auflösen können. Von Natur aus.

In eine Mauer eingelassener rostfarbener Metallring zum Befestigen von Ketten oder Seilen
Ein fester Halt

Jeder Teil für sich hat keine Ahnung des großen Zusammenhangs, kann einfach nur tun, was zu tun ist. Jeder Teil kümmert sich einfach nur um sich selbst – nicht aus egoistischen Gründen, sondern weil es ein Teil des Ganzen ist. Manche Teile sind von Natur aus schwach. Oder sie fallen aus, weil etwas fehlt, etwas zu viel da ist, etwas beschädigt wurde … Gründe gibt es viele. Fällt nun ein Teil aus, organisiert jemand (ich vermute mal ein paar Teilchen im Hirn, die das können) ein Notfallszenario. Nach einer bestimmten Zeit helfen alle anderen Teile des Organismus mit, dass jener Teil, der ausgefallen ist, kurz-, mittel- oder langfristig ersetzt oder zumindest entlastet wird. Vielleicht wird ja dieser Teil wieder heil, vielleicht auch nicht. Und nein, wie genau das wirklich geht, weiß ich nicht.

Was ich aber weiß: So ein Körper ist echt genial. Er kann bis zu einem gewissen Grad ausgefallene Organe und Körperteile kompensieren. Bei manchen Blindgewordenen wird zum Beispiel das Gehör viel besser als es vor der Erblindung war. Dennoch sind Ohren nicht besser als Augen und der Darm ist nicht besser als die Milz. Natürlich sind manche Organe im Gesamtkontext wichtiger als andere, überlebenswichtig, manchesind das nicht (meine Finger zum Beispiel, dank derer ich diese Zeilen hier tippen kann). Alles hat seinen Platz im Ganzen. Und auch wenn so ein Körper echt klasse ist: den perfekten Körper gibt es nicht. Weder den fürs Auge perfekten, noch was alle Funktionen betrifft. Jeder Körper, – was sage ich? – jeder Mensch, hat Schwachstellen, egal jetzt mehr physischer oder mehr psychischer Art. Das erfahren wir alle tagtäglich.

Und wir erfahren auch, dass in jedem lebendigen Körper eine Seele lebt, die ebenfalls von Mensch zu Mensch unterschiedlich funktioniert. Sie ist es, die letztendlich des Menschen Lebendigkeit ausmacht und dessen Taten motivieren kann.

Wie gesagt: wirklich genial, dieser Mensch! Trotz der Schwachstellen, die eben einfach zu seiner Natur gehören. Die Natur ist weder gut noch böse, in sich ganz, so gesehen vollkommen und doch kein perfekt funktionierendes Räderwerk. Sie ist einfach, wie sie ist. Und wir sind mit all unseren Schwächen und Stärken Teil von ihr, Natur.

Stichwort Vererbung. Stichwort Prägung. Kein Mensch hat das perfekte Umfeld und niemand von uns hat das perfekte Erbgut. Das ist gut so, auch wenn wir uns danach sehnen, dass es anders wäre. Gut ist es, weil wir nur so lernen können, sorgsam mit uns umzugehen. Mit uns und mit unseren Ressourcen. Denn das kann niemand besser als wir selbst – wie unsere Organe und Körperteile. In Bezug auf uns sind wir die besten. Und weil wir das – zumindest theoretisch – wissen (in meinem Utopia lernen wir das von klein auf und wir lernen auch von Anfang an, liebevoll mit uns umzugehen) dehnen wir diese Erkenntnis auch auf alle anderen Lebewesen aus. Wir wachsen (idealerweise) mit dem Verständnis dafür und der damit verbundenen Empathie auf, dass wir alle verbunden sind.

So verstehe ich die Gesellschaft als Ganzes oder auch eine regionale Gesellschaft oder Gruppe wie ein Körper. Auch in ihr hängt alles zusammen, ist alles verbunden, sind alle von allen abhängig. Und auch in ihr, in jeder Gesellschaft, gibt es Schwachstellen. Die sind nicht einfach schlecht. Die sind einfach. Es liegt in der Natur der Sache.

Daran musste ich denken, als ich neulich einen Blogartikel von Frau Rebis gelesen habe. Wegpunktzufälle heißt er. Darin erzählt sie von einer eintägigen Radtour, bei welcher sie nach einer bestimmten Anzahl Kilometern – inspiriert von Irgendlinks Kunststraßenkonzept – fotografiert hat, was dort war. Egal, wie sogenannt schön oder unschön dieser Punkt sich ihr gerade präsentiert hat. Anders als Irgendlink hat sie ihre Bilderbereits nach fünf Kilometern aufgenommen und zwar in alle vier Himmelsrichtungen.

»Was bedeutet das überhaupt: das Gute, das Ungute, das Schöne, das Lichte? Sind dies nicht selbsterschaffene Kategorien? Ist ein Bild per se wohltuend, oder mache ich es mir zu einem solchen? Kommt das Licht der Dinge von ihrem äußeren Anblick her? Oder kann ich es ein Stück weit selbst erschaffen?
Wenn ich doch versuchte, auch in einem jeden Unbedeutenden – und sogar im vemeintlich Hässlichen – etwas aufzuspüren, das mich stärken könnte?«

So fragt Frau Rebis. Fragen, die ich mir selbst auch so ähnlich – auch in Bezug auf das Menschsein und die Welt – gestellt habe. Warum ist schwach zu sein für die meisten Menschen etwas Schlimmes? Macht mich nicht meine Schwäche anderen gegenüber sensibel und menschlich?

Vielleicht ist es ja eine unserer Lebensaufgabe, uns mit unserer Schwäche – will heißen, mit jenem, das wir als schwach definieren – anzufreunden und das vermeintlich Starke mit anderen Augen zu betrachten? Die Dinge sind ja so oft nicht das, was wir im ersten Augenblick über sie denken.

Mut zur Pause

Es war heiß, doch keine Geschichte hat verdient, so anzufangen. Nun ja, immer noch besser als mit „Es regnete“ anzufangen – selbst wenn es das tat (also regnen) – oder mit „Ich träumte“.

Dennoch. Dass es heiß war, spielte womöglich nur eine untergeordnete Rolle. Heiß konnte es ja immer sein und fast überall. Zudem ist ein winterlich überheizter Büroraum so unangenehm wie ein sommerlich schwüler Platz in einer großen Stadt. Und natürlich gilt das ebenso für Regen – sogar wenn du drin bist – und für Träume.

Angenehm oder unangenehm hängt nicht zwingend davon ab, wie es wirklich ist, da draußen, sondern davon, wie wir etwas wahrnehmen. Und wie wir es annehmen. Wie wir uns diesem Es, diesem Etwas, diesem Zustand, diesem Umstand hingeben können. So wie alles, was wir wahrnehmen (fast immer) in eine unserer Wahrnehmungsschubladen fällt. Wobei wir manche Dinge natürlich auch mal so mal so wahrnehmen.

Regenwandern, hitzewandern, regenradeln, hitzeradeln – vielleicht sind die Umstände, die uns das Wetter beschert, doch nicht ganz so nebensächlich, nicht ganz so leicht dem gewünschten Vorankommen unterzuordnen?

Das Wetter, so philosophierten Irgendlink und ich heute vor einer Woche, kurz bevor wir nach 20 Tagen Rheinwandern (ab Quelle in den Bergen) den Bodensee ereicht hatten, das Wetter ist das einzige, das wir Menschen nicht wirklich beeinflussen können. Da: Der Fluss im Wort, der Einfluss. Ja, den Fluss, den Rhein, haben wir beeinflusst, ihn gezähmt und ihn darum zum immer wieder Überschwemmen gezwungen, weil ihm die Mäander fehlen, die seinen Überfluss relativieren könnten. Wir haben ihn zwischen Deiche – zwischen Doppel- und Dreifachdeiche – gezwängt, aber das Wetter? Das Wetter, nein, das haben wir nicht im Griff.

Ja, ich bin eine Schönwetterwanderin und -radlerin, dennoch lehrt mich das Wetter Demut. Nun ja, ich übe noch. Ich hadere schnell, weil es mir unangenehm ist, wenn ich allzu sehr schwitze, allzu sehr nass vom Regen werde.

Vielleicht ist es eine Frage der Haltung? Nein, nicht vielleicht. Es IST eine Frage der Haltung (und ja,  klar, eine gute Ausrüstung hilft, aber sie wirkt sich nur bedingt auf die Haltung aus und ersetzt diese keineswegs).

Unterwegs zu sein, fordert Mut. Und ja, es macht auch Mut, den eigenen Rhythmus zu finden und ihm entsprechend Pausen zu machen. Sich selbst zuliebe das eigene Tempo zu finden. Um der Ruhe willen, die dabei in uns wachsen kann.

Frau Rebis radelt mit ihrem Sohn von ihrem Zuhause in Süddeutschland nach Berlin. Sieben Tage sind die beiden bereits unterwegs. Frau Rebis twittert und bloggt. Und ja, auch sie macht Pausen, Denkpausen, in denen sie sich schreibend mit Fragen des Lebens auseinandersetzt, die uns alle – als Reisende ebenso wie als Alltagsmenschen – angehen und berühren.

Hier lang → geht’s zu ihrem Blog, das ich allen, die bewusst unterwegs durchs Leben sind, gerne zu lesen empfehle. Frau Rebis twittert hier.

Bank im Wald, an WaldwegZwei Räder an Straße, Lichtung, Pause - im Hintergrund HügelBeide Bilder sind von Frau Rebis, freundlich ausgeliehen.

Auch der Emil ist unterwegs – er pilgert zu Fuß auf den Spuren der Jakobspilger von Görlitz südwärts Richtung Vacha, auf der Via Regia, wie der Ökumenische Pilgerweg auch heißt. Damit erfüllt er sich zwei schon lange gehegte Wünsche: das Fernwandern zum einen, das Pilgern auf Jakobswegen zum andern. Hier → lang gehts zu seinem Blog. Und hier twittert der Emil und ich freue mich sehr, auch ihn als Leserin begleiten zu dürfen. Es ist sehr ermutigend zu sehen, wie er sich mit dem Wandern auseinandersetzt und vorankommt auf seinem inneren und äußeren Weg.

Tafel aus Stein mit dem Satz "Hör auf das, was du weißt, statt auf das, was du fürchtest." -Richard BachPause im Regen in einem Hütchen, mit Bank. Der Rucksack zum Trocknen auf der Bank, das braune Cape hängt an der Wand.Beide Bilder sind von Der Emil, freundlich ausgeliehen.

Unterwegs zu sein, fern der persönlichen Komfortzonen, ist eine Herausforderung, die ich je länger je mehr wertschätze. Es geht ums Vorankommen – innen und außen –, nicht primär um das Ziel an sich. Und ja, fast nebenbei geht es auch darum, sich selbst besser kennenzulernen, zu reifen, zu verstehen, in Kontakt mit sich und seiner Umgebung zu sein, zu bleiben, zu kommen. Dazu wechselt die Umgebung stetig, mal ist sie vertraut, fremd, lieblich, lärmig, wunderschön, garstig … vieles können wir im Voraus recherchieren, doch ein Faktor wird immer unberechenbar bleiben: das Wetter.

Für heute waren eigentlich Regenfälle angesagt gewesen, den ganzen Tag; hier jedenfalls. Doch als Irgendlink und ich heute um halb zwölf losgeradelt sind – er, um zurück zum Rhein zu gelangen und mit ihm weiter Richtung Norden zu fließen, ich, um ihm auf dem ersten Stück zu begleiten – war der Himmel zwar grau, aber trocken. Und ist es noch. Für mich definitiv die Schublade „angenehmes Radelwetter“.

Ja, ich gestehe es, ich bin froh, wenn die Menschen, die ich mag, wohlbehütet – will heißen unfallfrei und trocken, aber auch nicht allzu sonnenverbrannt – durch den Tag kommen, den sie draußen, unterwegs in der Natur, den Elementen ausgesetzt, verbringen.

Irgendlinks Reise am Rhein könnt ihr weiterhin hier (→ klicken) verfolgen.

Drei Flüsse werden einer. Im Vordergund Irgendlink mal links, mal rechts, dank Bildaufnahmetechnik als Panorama

Sehen und gesehen werden − aber richtig

Über Bildung nachdenken heißt
über die Menschen und die Welt von Morgen nachdenken

Frau Mützenfalterin über die Poetischen Quellen:

„Und so beginnt auch Ordine mit einer Kritik des nützlichkeitsorientierten Denkens an den Universitäten. Er bedauert, dass seine Studenten, wenn er sie zu Beginn ihres Studiums fragt, was sie denn eigentlich erwarten, was sie erreichen wollen mit ihrem Studium, mehrheitlich antworten: Na einen Abschluss machen, um eine gut bezahlte Arbeit zu finden.

Statt eines Abschlusses als Ziel des Studiums, wünscht sich Ordine, die jungen Menschen sollten lernen, „ein besserer Mensch zu werden“. Sich im wahrsten Sinne des Wortes zu bilden. Denken zu lernen, insbesondere kritisches Denken zu lernen.

Sein Büchlein verkaufte sich bereits im Jahr des Erscheinens 65.000 mal allein in Italien. Inzwischen ist es nicht nur in Italien, sondern auch in Frankreich und Spanien ein Bestseller. Resonanz bei den für die Bildung verantwortlichen Politikern habe es hingegen nicht gegeben, bedauert Ordine, die italienischen Politiker schrieben lieber selbst Bücher, als die von anderen Leuten zu lesen.

Im weiteren Verlauf erklärt Ordine, dass die Sprache der Wirtschaft im Bildungswesen fehl am Platz ist. Warum das so ist, erklärte Abraham Flexner schon 1939. Sehr verkürzt wiedergegeben, indem er die Bedingungen und vor allem die Bedeutung für Grundlagenforschung beschreibt, ohne die keine bahnbrechende Erfindung möglich wäre.

Neugier ist die Basis von Kreativität, der Möglichkeit Neues zu entdecken, Fragen zu stellen, Dinge vielleicht zufällig zu finden.

Ordine zitiert Ionesco: Nutzlosigkeit ist für uns unerlässlich. Der moderne Mensch erscheint nicht nur Ordine als Gefangener des Notwendigen. Umso wichtiger sei Kunst, predigt Ordine. Kunst befreit, fördert eigenes, kritisches Denken, indem sie das reibungslose Funktionieren verhindert, behindert.

Nützlichkeit darf nicht ausschließlich wirtschaftlich und monetär definiert werden. Nützlich ist vielmehr alles, was dem Geist Nahrung gibt; Musik, Kunst, Literatur, Philosophie.“ (Zitat Ende)

Weiterlesen: muetzenfalterin.wordpress.com

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Bildung meint den ganzen Menschen

Frau Rebis schaut zurück auf 20 Tage Radreise und gibt Einblick in ihr Leben als Lehrerin:

„Und dann stehe ich am Ziel und werde mir all dessen plötzlich bewusst. Dass ich diesen für mich schier nicht zu bewältigenden Weg tatsächlich geschafft habe. Ich fühle mich wie ein Schulkind, das statt der 4minus die 4plus geschafft hat, erstmals, und keiner merkt’s. Denn da sind immer die mit den unangestrengten 1en, um es mit einem Schulbild zu vergleichen.

Und noch etwas wird mir bewusst: Dass ich mich anstrengen kann, dass ich einen Willen auf ein Ziel zu haben kann, ohne dass es verbissen und quälend wird. Dass ich an meine Grenzen gehen kann, ohne mich selbst zu zerstören. Dass es lohnt, seine Kräfte in selbst gesuchte, selbst gesteckte Ziele hineinzugeben, weil diese die einzig wichtigen sind.

Das alles möchte ich meinen Schülern unbedingt mit auf ihre Wege geben. Nur fühle ich mich dazu manchmal kaum ermächtigt, habe ich doch von Anstrengung und Mühe genau genommen keine Ahnung. In der Schule und ähnlich kopflastigen Bereichen, bei den Dingen, die in unserer Gesellschaft permanent mit Notenbewertung versehen werden, bin ich mein Leben lang ohne Mühe in der 1,0-Region herumgehopst. Dort hatte ich keine Gelegenheit, mich in Anstrengung, Ausdauer und Durchhaltevermögen auszuprobieren. Viele meiner „Leistungen“ bekam ich ohne Investition geschenkt. Ich habe mir die 1,0 nicht verdienen, nicht erarbeiten müssen. Sie war immer einfach so da. Darum fühle ich mich – unter anderem – auf spezielle Art lebensfremd. Beneidet von außen. Nicht wirklich beneidenswert aus der Innensicht. […]

Hier, wo durch eine Leistungs- und Bewertungswelt täglich Kinder vor sich hinleiden, wo die Außenbewertung durch Noten nur mittels eines urinneren Wertesystems aufgehoben werden kann, wo junge Menschen bei genau diesem Wachsen und Reifen eine helfende Stimme brauchen – hier gehöre ich hin.

Lange musste ich suchen, um dies herauszufinden.

Hier ist so viel Bedürfnis nach Gesehenwerden. Je länger ich in der Schule arbeite, desto mehr spüre ich, dass dies vielleicht unsere wichtigste Aufgabe ist – den Kindern in die Augen sehen und sagen: Du bist gut, so wie du bist.
Im Laufe der Jahre hat sich dabei mein Fokus geweitet. Anfangs stach mir vor allem das Weh der Kinder hervor, die von unserer Schulform überfordert sind. Mehr und mehr nehme ich Kinder wahr, deren Abweichung von der als „normal“ definierten Mitte in anderer Form auftritt. Viele dieser Kinder leiden mehr oder weniger still. Alle diese brauchen verstehende Blicke, eine haltende Hand, ein Geländer, um ihren Weg weitergehen zu können. Sie alle brauchen ein Ich sehe dich. Dafür, glaube ich, bin ich in diesem Beruf gelandet. Im für mich richtigsten und schönsten Beruf der Welt. Wie gut das.

Abgeschweift bin ich. Alles hat ja immer mit allem zu tun. Darum geriet der Bogen so weit. Zurückkehrend also zu meiner „Sportleistung“. Plötzlich, in Hof auf der Straße, meldet sich das kleine Kind in mir. Mit seiner Sehnsucht, dass da jemand sagt: Das hast du gut gemacht. Ich sehe dich.

Und dieses gut, so sehnt es sich in mir, möge bitte nicht bewertend, nicht leistungsbezogen gemeint sein, nicht auf meine Höhenmeter bezogen, nicht auf meinen Mut diese anzugehen, noch nicht mal auf die Tatsache, dass ich diese „Leistung“ ohne Hadern, ohne Groll, ohne mentale Erschöpfung in Demut „vollbracht“ habe. Sondern für mein blankes, pures, nacktes Ich-Sein. Dafür, dass ich bin.
Du bist gut, so wie du bist.

Dieser Jemand muss ich mir wohl selbst sein. Das werde ich auch noch lernen, mehr und mehr.

All sowas fließt mir durch den Kopf, während ich durch Hof laufe, um etwas zu essen zu suchen. Und auf den Wangen fließen Tränen …“ (Zitat Ende)

Weiterlesen: gestreift-beruehrt-geteilt.blogspot.ch