Frauenleselust | Mein Beitrag zur Blogparade

Hier kommt für einmal ein etwas anderer Jahresrückblick, und zwar einer auf meine Lesegewohnheiten. Weil die Frauenleserin Kerstin Herbert zu einer Blogparade aufgerufen hat und weil es der Zufall will, dass ich letztes Jahr erstmalig eine Liste mit allen gelesenen Büchern, angelegt habe. Ziel meiner Liste war es eigentlich gewesen, herauszufinden, was und wie viel ich tatsächlich lese. Immer hatte ich ja schon gemutmaßt, dass ich pro Jahr nahezu hundert Bücher lese. Was fast hinkommt. Und immer schon hatte ich mir so eine Liste machen wollen. Ich werde sie übrigens im neuen Jahr fortsetzen.

Alle meine Bücher 2018

  • 82 Bücher waren es insgesamt, die ich im vergangenen Jahr gelesen habe (Allerdings nicht alle zu Ende. Aber es sind nicht alle der von mir angefangenen und dann aus Gründen verworfenen Bücher auf der Liste gelandet, nur etwa fünf davon. Auf die Liste habe es nur gerade jene von mir nicht Fertiggelesenen geschafft, die mich – obwohl sie beispielsweise nur mäßig geschrieben waren – doch irgendwie berührt haben. Oder dann solche, die ich später fertig lesen werde.)
  • 12 von 82 (entspricht 15%) davon waren Rezensionsexemplare, die ich da oder dort rezensiert habe. Hin und wieder hatte ich, wenn mich ein Titel interessierte, bei Verlagen oder Autorinnen um ein Rezensionsexemplar gebeten. Manche Bücher habe ich auch unaufgefordert rezensiert; einfach weil ich von ihnen berührt war.
  • 70 von 82 Büchern habe ich also einfach so gelesen. Für mich.
  • 59 der 82 waren eBooks (71%), 23 aus Papier, was klar meine Vorliebe verdeutlicht.

Bezugsquellen meiner letztjährigen Bücher

  • 2 Bücher habe ich neu gekauft, davon ein eBook und eins aus Papier, weil ich es weiterschenken wollte (sonst hätte ich es als eBook gekauft, da günstiger und mein Buchbudget ziemlich klein).
  • 12 habe ich gebraucht gekauft
  • 53 habe ich mir als eBook oder Papierbuch in Bibliotheken oder privat ausgeliehen.
  • 1 Buch habe ich geschenkt bekommen (also eigentlich 2, das 2. liegt aber noch ungelesen herum.)
  • 12 waren, wie gesagt, Rezensionsexemplare
  • die letzten 2? (Irgendwo muss ich mich wohl verzählt haben.)

Zu den Inhalten

  • 63 Krimis und/oder Psychothriller
  • 10 Romane
  • 2 Essays
  • 2 Sachbücher
  • 5 Biografisches/Memoiren

Womit wir zu den Fragen der Frauenleserin kommen …

  • Wie hoch ist Deine „Frauenquote“? Wieviele Bücher hast Du in diesem Jahr gelesen und/oder rezensiert? Wieviele davon wurden von Autorinnen verfasst?

Ich habe insgesamt 53 von 82 Büchern gelesen, die von Frauen geschrieben wurden. Also fast 65%. Und das – ich schwör! – nicht aus Frauenquote-Gründen, sondern einfach, weil mich die Bücher angesprochen und die Geschichten interessiert haben.

  • Welches Buch einer Autorin ist Dein diesjähriges Lesehighlight? (Warum?)

Puh. Ich kann mich wirklich nicht für ein einziges Buch und eine einzige Autorin entscheiden.
Als erste erwähne ich Mareike Fallwickl, die sich mit ihrem Roman Dunkelgrün fast schwarz, einem dichten Beziehungsroman/Drama, direkt in mein Herz geschrieben hat
Und Franziska Seyboldt, die mit ihrem biografischen Sachbuch Rattatatam – mein Herz über ihre Angststörung geschrieben hat.
Dann Kathrin Weßling mit ihrem Roman Super, und dir? zum Thema Optimierungswahnsinn und Sabine Wirsching mit ihrem Roman Drei Worte über Depressionen in Liebesbeziehungen.
Und, ach, natürlich muss hier unbedingt noch Simone Buchholz erwähnt werden, die mich mit ihrer eigenwilligen, hochsensiblen Staatsanwältin Chastity Riley, die in Hamburg ermittelt, tief berührt hat. Und Eva Almstädt und Martina Kempff mit ihren Regionalkrimi-Serien um ihre sehr sympathischen Frauen(anti)heldinnen … undundund …
(Sagte ich schon, dass ich Serien mag?)

  • Welche Autorin hast Du in diesem Jahr für Dich entdeckt und was macht Sie für Dich so besonders?

Meine ’Autorinnen des Jahres 2018’ waren die schwedischen Schwestern Camilla Grebe und Åsa Träff. Um ihre Figur Siri Bergmann herum, – Psychotherapeutin, wie eine der beiden Schwestern –, schufen sie eine Psychothriller-Serie, die diesen Namen wirklich verdient hat. Diese Bücher haben mich nicht nur spannend unterhalten, sondern auch meinen Blick geweitet. Die Autorinnen überzeugen mich nicht nur in Bezug auf Sprache und Stil, sondern auch inhaltlich, denn ihre Plots sind in sich schlüssig.

  • Welche weibliche Lebensgeschichte bzw. Biografie hat Dich in diesem Jahr besonders beeindruckt (und warum?)

Susanne Fritz mit ihrem Buch Wie kommt der Krieg ins Kind. (Ich muss gestehen, dass ich wirklich kaum Biografien lese.) Die von Fritz gewählte Herangehensweise, wie sie die Geschichte ihrer im Krieg in Polen internierten Mutter aufarbeitete, überzeugte mich. Das Buch ist eine gute Mischung zwischen persönlichen Erfahrungen und Fakten, dazu nie moralisierend, immer aber aufrichtig und klar.

  • Welches Buch einer Autorin möchtest Du in 2019 unbedingt lesen?

Da muss ich nicht lange überlegen. Erstens Durch Feuer und Wasser von Camilla Grebe und Åsa Träff. Und zweitens: Fred Vargas: Der Zorn der Einsiedlerin.

(Pssst, Büchergutscheine würde ich nicht von der Bettkante stoßen.)


Inspiriert zu diesem Artikel hat mich Frauenleserin Kerstin Herbert mit ihrem Aufruf zur Blogparade.

Suppenkochereien

Eigentlich wollte ich hier ja mal wieder etwas Geistreiches schreiben, von meinem Buchprojekt erzählen und von der Schwierigkeit, sich auf eine Geschichte einzulassen ohne dabei den Kontakt zur Außenwelt zu verlieren. Doch weil ich dazu jetzt zu müde bin – ich habe heute bei meinem neuen Buchprojekt die 10’000 Wörter-Grenze geknackt – gibt’s heute eins der vielen Bildchen, die in der letzten Woche entstanden sind. Das hier habe ich gestern auf dem Handy gebastelt habe.

Zwei ziemlich ungewöhnlich geformte Karotten mit Armen und einmontierten Gesichtern reden miteinander: Lass uns baden gehen, sagt die eine, die andere: Du Suppenkoch du.

Und jetzt lese ich weiter im Buch des Norwegers Atle Naess: Die Riemannsche Vermutung. Nein, es geht dabei nur sekundär um Mathematik, primär geht es um einen Mathematiker, der versucht eine Biografie über Riemann zu schreiben und dabei zufällig über das Leben und die Liebe stolpert. Ein literarischer, mathematik-philosophischer Genuss.

Alle meine Wörter

Mein Leben wird nie ohne Staub sein, sagen die Wörter in mir, die ich zuweilen meine Gedanken nenne. Sie sagen es nicht, sie stellen sich auf. und bilden in meinem Kopf gemeinsam diesen Satz. Meine Wörter sagen weiter, dass ich mir meinen Wunsch nach einem Leben ohne Staub & Dreck besser aus dem Kopf schlagen solle. Sie sagen es immer wieder, während ich Staub sauge. Was ich nicht gerne mache. Und weshalb ich froh bin, dass die Wörter da sind. Sie sagen, dass ich dennoch nicht aufhören soll, mich danach zu sehnen, wie es denn so wäre, ohne Staub zu leben, denn nur diese Sehnsucht lasse mich den Staub halbwegs ertragen. Ihr spinnt doch, denke ich. Und ich frage mich einmal mehr, ob sich meine Wörter zuweilen auch so nackt und unbeholfen fühlen, wenn sie sich mir so zeigen wie heute, wie ich mich manchmal fühle, wenn ich mit Buchstaben jongliere.  So wie heute, so wirr, so unvernünftig, ja genau. So verdammt unvernünftig, unlogisch und sinnlos. Wohl ahne ich, dass sie Scham und Hemmungen nicht kennen. Die haben es gut. Ich möchte ein bisschen sein wie sie, wie meine Wörter.

Obwohl ich mir ja eher (unter uns gesagt) manchmal wünschte, dass die andern (nun ja) ein bisschen mehr so wären wie ich. (Natürlich nur, damit es ein wenig einfacher wäre, sie zu verstehen.) [Wobei. Einfach zu verstehen bin ich ja auch nicht wirklich.] Die gemeinsame Schnittmenge wäre halt größer als jetzt, wo ich ganz viele Menschen da draußen, meist sogar solche, die die gleiche Sprache wie ich sprechen und aus meinem Land stammen, einfach nicht verstehen kann. Oke, ich höre wohl, was sie sagen und was sie meinen, aber alle meine Übersetzungstools scheitern. Denn obwohl diese Menschen mir bekannte Wörter verwenden, scheinen sie etwas anderes zu meinen mit den Wörtern als ich. Zum Beispiel sagen Sie: „Wir sind besorgt um unser Land!“ Klar, das bin ich auch. Aber. Eben. Anders. Kurz und gut: Es wäre doch viel einfacher, wenn sie so wären wie ich. Singt ja schon Büne Huber in seinem uralten Song Grossbrand. [Es gieng mängs viu ringer we sie so wär win i ||| Oder i viellech so wie sie … → Lyrics → Song]*

Aber wie war das gleich noch beim kategorischen Imperativ**? Würden denn meine Maximen taugen? Oder wären sie nur ein weiterer Nährboden, um egoistische Ziele zu erreichen, wie wir das neulich auf Twitter diskutiert haben?

Nachtrag:

Ich schweife ab.

Wörter, so bleibt doch mal stehen, drängelt nicht so, ich kann euch ja so gar nicht lesen. Haltet still. Ihr seid ja wie wir Frauen in der Konzertpause vor den beiden einzigen Klos, die nicht verstopft sind.

Wie? Was sagt ihr? Dass ich mir ja immer vorstellen würde, dass kein Menschen von Anfang an böse sei, sondern erst im Laufe seines Lebens böse geworden wäre. Stimmt. Das ist meine These: Menschen werden destruktiv, weil sie zu wenig konstruktive Kraft erlebt haben, will heissen, zu wenig oder falsch geliebt worden sind. Ja, liebe Wörter, das glaube ich. Bis ihr mir das Gegenteil beweist und mir ein von Geburt an böses Neugeborenes zeigt.

Liebe, sagt Jonathan Safran Foer in seinem wunderbaren, herrlich-schräg-weisen Roman Alles ist erleuchtet, Liebe ist womöglich vor allem eine Idee. Die junge Brod begnügte sich jedenfalls in seinem Roman, da nichts ihren Ansprüchen liebenswert genug für ihre Liebe zu sein genügte, mit der Idee von Liebe.

Sie liebte sich selbst als Liebende, sie liebte es, die Liebe zu lieben, so wie die Liebe das Lieben liebt, und war dadurch imstande, sich mit einer Welt zu versöhnen, die allzu weit hinter dem zurückblieb, was sie sich erhofft hatte. Die große, rettende Lüge war nicht die Welt selbst, sondern Brods Bereitschaft, sie schön und gerecht zu machen und ein Leben zweiten Grades zu leben.

Quelle: Jonathan Safran Foer: Alles ist erleuchtet

Versöhnung. Da komme ich je länger je mehr drauf. Weil sie der Anfang jeden Friedens ist. Am Anfang ist sie ein Same. Eine Idee. Gerne wird sie zur Aktion: Ich reiche dir meine Hand. Ob du mir deine auch reichst, ist für mich letztlich nicht entscheidend.

Ich habe auch, so sagen mir die Wörter nun sehr aufgeregt und ein bisschen verlegen, ich habe mich die größte Zeit meiner ersten Lebenshälfte aktiv (oder zumindest latent) selbst abgelehnt. Oh. Hm. Stimmt wohl. Doch nun will ich den Rest meines Lebens darauf verwenden, das entstandene Minus auszugleichen. Wozu? Um der Balance willen, um der Ausgeglichenheit und Gesundheit willen.

Und ja, es ist gut, dass wir uns damit abwechseln, die heißen Kartoffeln aus der Glut zu holen, sagen die Wörter als letztes. Mal hole ich sie für dich raus, mal du für mich. (Und machmal andere für dich oder mich, mal ich oder du für die andern.)

Ich klopfe Glut, Ruß und Asche weg. Wie Staub kleben sie an der Haut, die ich wie ein Kleidungsstücke abstreifen kann. Die Kartoffel, mit ein bisschen Salz bestreut, schmeckt wunderbar nach Heimat. Obwohl ihre Grosseltern von weit her gekommen sind.

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* NACHTRAG: Achtung: Ironiemodus! 

**»Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.« -Immanunel Kant

Patchwork mal wieder

Am Morgen, wenn ich aufgewacht bin, wecke ich auch gleich mein smartes Telefon und lasse mich von ihm über alle möglichen Dinge informieren. Ich spaziere durch die virtuelle Welt.

Dabei lese ich …

  • Und ich lese meine Lieblingsblogs auf dem WordPress-Reader. Damit lassen sich übrigens auch Nicht-WordPress-Blogs abonnieren.

Wofür lebst du?
Gesicht – überklebt mit eine Post-it, auf dem steht: Wofür lebst du?
= Heute habe ich bei Der Emil ein echt geniales Projekt gefunden. Die Erinnerungsguerilla. Mehr Infos gibt es, wenn du aufs Bild nebenan klickst oder auf diesen Link → hier. Ich werde sicher mitmachen. Wann und wie wird sich noch zeigen. Aber angefixt bin ich definitiv. Das ist Kunst, wie ich sie mag.

= Bei Mützenfalterin durfte ich auch heute wieder sehr nährende Gedanken über die Zukunft unserer Demokratie lesen. Lest selbst → hier klicken. Besonders hängen geblieben bin ich beim Hinweis darauf, dass es sogenannte KarriereverweigererInnen gibt. Darüber gibt es hier → klicken zu Haus Bartleby ← mehr.

= Bei der Schweizer Bloggerin Sunnechind (Sonnenkind) las ich heute über Möglichkeiten in der Schweiz, Güter für Flüchtlinge aus Eritrea, Syrien und andere Länder gemeinsam zu sammeln und nach Calais zu transportieren. So werde ich heute endlich meine Schränke ausmisten. Und später Seifen, Zahnpasta, Zahnbürsten und so weiter kaufen gehen. Was immer Menschen brauchen können. Ich will endlich nicht nur reden und schreiben, sondern endlich auch handeln. [mehr …]
#HilfefürCalais.
Schöne Decken für Kinder auf der Flucht zu nähen, überlasse ich, mangels Nähtalent, lieber andern. Wobei ich die Idee und das Projekt echt genial finde.

= Bei Canela, allerdings auf FB, habe ich schon vor ein paar Tagen einen wunderbaren Beitraglink gesehen, den ich mir heute endlich in Ruhe richtig anhören und ansehen konnte. Über das Gedächtnis der Bäume. Nein, keine Esoterik. Trockene Wissenschaft. Wer keine Zeit hat für den ganzen Beitrag, höre sich doch wenigstens Minute 7 bis 8 an: Über das Netzwerk des Waldes, das raffinierter und sozialer ist als jedes Internet. Ich gestehe: Das Sozialverhalten der Bäume hat mich sprachlos gemacht. Auch kann man heute nachweisen, dass Bäume Schmerzen leiden und Mitgefühl empfinden. Und dass sie sich gegenseitig unterstützen. Was ich immer schon ahnte und spürte, hat nun auch die Wissenschaft erkannt.

Waldfilm
Draufklicken zum Film

Alles hängt zusammen. Die Bäume zeigen uns wie!

  • Danach lese ich neue Tweets in meiner Timeline und besonders jene meiner Lieblingstweetles. Ich erfahre, was in Ungarn geht oder eben nicht. Informiere mich. Lese und fühle. Folge Links. Verlinke weiter. Retweete. Freue mich über die spürbare Solidarität.

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Zwar nicht heute Morgen, aber gestern Abend las ich in LIEBEN von Karl Ove Knausgård, wie er am 60. Geburstag seiner Mutter eine Rede hält. Eine sehr feine Rede.

„Es gibt einen Film von Frank Capra, in dem es genau darum geht. It’s a Wunderful Life von 1946. Es geht darin um einen guten Menschen in einer amerikanischen Kleinstadt, der am Anfang des Films in einer tiefen Krise ist und alels aufgeben will, was er hat. Dann greift ein Engel ein und zeigt ihm, wie die Welt ohne ihn gewesen wäre. Da erst ist er im Stande, zu erkennen, welche Bedeutung der für andere Menschen hat. Ich glaube nicht, dass du den Beistand eines Entels benötigst, um zu verstehen, wie wichtig du für uns bist. […] Du lässt allen umd dich herum genügend Platz , um sie selbst zu sein.“ So redet Knausgård zu und über seine Mutter. Eine schöne Hommage.

Mutter werde ich zwar mit fünfzig nicht mehr, aber vielleicht werde ich ja mal Leihgroßmutter, wer weiß? Das wäre ich wohl gerne … die weisen* Haare dazu hab ich ja nun. (*… ja, das muss so.)

Fällt mir der Film ein, den ich gestern auf Arte geschaut habe: Clara geht für immer.
Ein Film voller Leidenschaft in allen Facetten, äußerst überzeugend gespielt. All diese unendlich schönen und unendlich schweren Seiten der Liebe zwischen Mutter und Sohn (Clara als Mutter), Mutter und Tochter (Clara als Tochter) und zwischen Schwestern. Dramatisch, ehrlich, berührend.
[Zur Geschichte: Die 43-jährige Theaterschauspielerin Clara (Jeanne Balibar) bekommt eine vernichtende Diagnose: unheilbarer Lungenkrebs. Um sich einen qualvollen Tod zu ersparen, sucht sie eine Klinik in der Schweiz auf, um begleitete Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. – Die Schauspielerin und Sängerin Jeanne Balibar überzeugt in der charakterstarken und komplexen Rolle der krebskranken Clara.]
Triggerwarnung: Sterbehilfe. Krebs.

Und jetzt werde ich mal meine Schränke ausräumen.