Postfaktische Alternativen

Wirklichkeit – was spinnst du?
Fakt – was richtest du an?
Wahrheit – was weißt du?

Alternative Wirklichkeit_en.
Alternative Fakt_en.
Alternative Wahrheit_en.

Brauchen wir euch?

Grenzen fließen
und was einst war, ist jetzt, ist morgen, ist immer, ist nie.

Wörter nur?
Mehr als Wörter?
Sprache ist magisch.
Sprache skizziert den Unterschied.
Sprache zerstört.
Sprache heilt.
Sprache wandelt.
Sprache wandelt sich.

Sprache spricht.
Spricht Sprache wahr?
Spricht Sprache unwahr?

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Dazu teile ich heute hier drei sehr unterschiedliche Beiträge, die mich in den letzten Tagen sehr angesprochen haben.

Zuerst überlasse ich herzlich dankbar Luisa Francia das Wort:

luisa in one mysterious world – 23.01.2017 um 06:35:51

Es gibt eben nicht eine wirklichkeit, eine erklärung für alles, eine wahrheit und wir müssen mit dieser sehr komplexen situation fertig werden, dass sich ständig schichten von wirklichkeitsebenen reiben, ineinanderschieben, einander aufbrechen, auflösen.

Obwohl sie diesen prozess dauernd erleben, wollen die meisten menschen das nicht akzeptieren. Sie sehnen sich nach einer fixierten wirklichkeit, die von einem „starken mann“ z.b. geregelt und verantwortet wird. Illusion ist eben auch eine wirklichkeitsebene,.Illusion, die feige version der vision, die im kreativen prozess erstarrt und steckenbleibt, unfähig wild und ungezähmt den faden der vision in die neue wirklichkeit zu spinnen.

In der sibirischen schamanischen kultur gibt es keine vergangenheit und keine zukunft. Alles ist jetzt und die möglichkeiten des jetzt liegen übereinander, aufeinander, während ich erzähle, erschafft sich diese struktur zu einer ebene die jetzt passiert. Jetzt.

Mit acht jahren bekam ich zu weihnachten ein märchenbuch „die güldene kette“, darin wirklichkeitsentwürfe aus aller welt und vielen zeiten, die weisheit, dass man helferwesen aus vielen schichten der wirklichkeit braucht um das aufeinanderprallen von welten und wirklichkeiten zu überstehen, die erkenntnis dass niederlagen der beginn einer grossen schöpferischen energie, dass ruhm, reichtum und sichtbarkeit der beginn einer zerstörung sein können, dass ohne das eintauchen in die magische wirklichkeitsebene das leben ziemlich anstrengend und langweilig sein kann. Bis heute nähren und lehren mich diese geschichten, weil es eben keine zeit, keine vergangenheit, kein vergehen gibt. Alles entsteht jetzt. Es geht darum das jetzt zu erschaffen, mit der weisheit und dem reichtum von allem.

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Den zweiten Beitrag leihe ich mir dankend von LARA PALARAs Ort der vorläufigen Wahrheiten aus:

Neusprech und Neuseh

Bildergebnis für Capitol

Ist mir die Wirklichkeit nicht zugeneigt, muss ich sie eben erst noch erschaffen, wird sich Donald Trump gedacht haben, als er seine Sprecherin von alternativen Fakten über die Besucherzahlen bei der Inauguration verkünden ließ. Was zur Hölle sind alternative Fakten? Ist das nicht Neusprech?

Aber, Trump betreibt nicht nur Neusprech, sondern auch Neuseh! In einer von Bildern regierten Welt ist das nur konsequent. Dies sei das grösste Publikum gewesen, das je bei einer Vereidigung dabei war, ließ Trump verkünden, obwohl die Luftaufnahmen eindeutig das Gegenteil beweisen, nämlich, dass der Menschenauflauf im Vergleich zu Obama ziemlich dürftig war. Aber, da die Medien bekanntlich Krieg gegen Trump führen und ihm mit Wonne jederzeit eins ans Bein flicken wollen, könnte Trump einfach behaupten, die Bilder seien manipuliert. Da muss eine Verschwörung im Gange sein, werden sich seine Anhänger in ihren heruntergekommenen Mobilehomes denken, irgendwo im Nichts, aber stolz darauf Bürger zu sein, genau so wie Donald Trump es war. Da wo es nichts gibt und so schnell auch nichts mehr werden wird ist so eine Verschwörung schon was Feines.

In seinem Buch The Myth oft the State geht Ernst Cassirer der Frage nach, wie es zu etwas so Absurdem wie dem Hitlerregime eigentlich hat kommen können. Er ist dabei zum Schluss gekommen, dass man einen Mythos wie zum Beispiel: Alle Juden sind Schweine und nur Arier sind die richtigen Menschen, jederzeit herstellen kann, wenn man nur über die richtige Technik verfügt. Die richtige Technik wäre Cassirer zufolge der geschickte Gebrauch der Sprache, die intensive Verbreitung einer Botschaft, die Kontrolle über die Funktion der Sprache, die Beherrschung der Worte in Bedeutung und Inhalt. Das Hitlerregime hat sich damals als allererstes die Sprache angeeignet.

Cassirer warnte davor, dass rationale Kräfte schwächeln, sobald die Gesellschaft instabil wird. Verliere die Gesellschaft das Gleichgewicht, sei die Zeit für den Mythos gekommen. Mythen können Aussagen sein, wie alle Muslime sind Terroristen oder, alle Journalisten sind Lügner. Lügenpresse, ganz klar Neusprech. Wenn man all die, die versuchen, seriös über das Geschehen in der Welt zu berichten, als Lügner verurteilt, hat man quasi freie Bahn. Der Boden der Tatsachen ist dann zu etwas Glitschigem verkommen, etwas Morschem, etwas, das so sein kann aber auch so.

Mythen verhindern, dass wir selber denken. Lässt die Vernunft uns im Stich, bleibt noch immer das Mysteriöse, würde Cassirer sagen. Denn auch das gehört zum Mythos. Einen Rest, den man nicht verstehen kann.

Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen. - George Orwell.

Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.
– George Orwell.

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Und hier, als Sahnehäubchen, noch ein Lesetipp obendrauf:
Danke, Heikeland, für deine Gedanken zu Alternativen Fakten.

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Das Gerechtigkeitsding

Wir haben es alle, vermute ich jedenfalls, und ich glaube zuweilen, dass meins überdurchschnittlich spitze Ellbogen hat. Oder dass ich es bin, die mich ihm überdurchschnittlich verpflichtet fühle. Und zuweilen dabei vergesse, dass es ziemlich subjektiv ist. Es ist so geworden, weil ich mit diesen und jenen Maßstäben groß geworden bin, weil ich diese und jene Erfahrungen gemacht habe. Und darum zu wissen glaube, was gut und richtig, was falsch und schädlich ist. Im großen Ganzen jedenfalls, denn für mich selbst ist das nicht immer so einfach. Was mir gut tut, ist womöglich nicht immer das, was dem großen Ganzen gut täte. Diesem würde es vielleicht gut tun, wenn ich ein bisschen kämpferischer wäre, ein bisschen aktiver, politischer womöglich auch. Ich selbst mag ja lieber Ruhe, Rückzug, Stille. Meine Lasst-mich-doch-alle-in-Ruhe-Gedanken widersprechen massiv meinem die-Welt-verbessern-wollenden Anspruch an mich selbst. Womöglich wissen sie aber einfach besser, dass meine Wahrheit, dass meine Gerechtigkeit, dass mein Bedürfnis nach Ordnung keineswegs für alle und alles kompatible Dinge sind.

SteinweisheitenEs mag einen gemeinsamen Nenner geben – Liebe und Hass, Schaden und Nutzen als Maßstab nehmend –, doch sind diese nicht womöglich auch nur eine Frage der Definition?

Warum ich genau so denke, fühle und bewerte und du so? Warum dich das stört und mich jenes? Der Versuch, dich von meiner Sicht der Dinge zu überzeugen, scheitert fast immer. Nein, überzeugen können wir wohl niemanden. Nicht wirklich. Nicht jemanden, der schon eine festgebackene Meinung hat (außer jemand lasse sich, aus welchen Gründen auch immer, auf eine Gehirnwäsche ein. Was vielleicht leichter ist als ich denke. Doch das ist ein anderes Thema.)

Schnitt.

Mein unermüdlicher Einsatz in Sachen Sprachsensibilität – sei es nun im Bereich Rechtschreibung/Grammatik oder im Bereich des geschlechtsspezifischen und -sensiblen Umgangs mit Worten – verhallen oft in Gelächter und Spott, in Übertreibungen, in Absurdheiten. Allerdings weniger in meiner Schweizer Heimat, wo das Thema selten noch wirklich eins ist (da eine gleichberechtigte Sprache im großen Ganzen umgesetzt ist). Nein, ich spreche jetzt von Deutschland, wo ich inzwischen viele Menschen kennen darf und viele Beziehungen pflege. Gerade gestern habe ich mit dem Liebsten mal wieder über dieses Thema gesprochen.

Er meinte sinngemäß, dass jene Menschen, die Gleichwertigkeit lebten, diese Sicht selbstverständlich, jedenfalls ohne groß darüber nachzudenken und/oder fast so nebensächlich in der Sprache umsetzten, dass das Ganze für sie kein wirkliches Thema mehr sei. Im Grunde hocke die Haltung, die es zu bewegen gälte, in den Köpfen. Da kommst du schwer hin, sagte er, da ändern alle Diskussionen leider nichts.

Er mag recht haben, doch ich gebe nicht auf, meine Mitmenschen auf einen sensibleren Umgang mit der Sprache hinzuweisen.

Mich verletzt, wie viele Menschen mit ihrer explizit männlichen Sprache (die dieses generische Maskulinum hervorgebracht hat) eben auch eine explizit männliche Energie verbreiten. Nichts gegen männliche Energien. Wenn als ausgleichende Energie die weibliche gleich viel Raum hat. Ja, hat! Nicht bitte-bitte haben darf! Denn es geht nicht um Raum, den die Männer den Frauen gefälligst oder bitte abzutreten haben, sondern darum, dass dieser Raum zu gleichen Teilen von beiden Geschlechtern belebt werden soll – und von allen Rassen auch.

Hast du nichts besser zu tun? Gibt es denn nichts wichtigeres als dich über männliche und weibliche Wortendungen zu echauffieren?, magst du dich fragen.

Nun ja, es geht mir nicht nur um die Sprache, jedenfalls nicht primär. Sprache ist ein Eisbergzipfel, der den meisten Menschen halbwegs vertraut ist, darum ist sie ein guter Bereich mit einer Veränderung alter, verkrusteter Denkmuster anzufangen, antworte ich. Es geht mir um ein sich stets wandelndes Konzept hin zu einer gleichwertigen Kommunikation.

Aber ich schweife ab. Ich träume mal wieder von Utopia. Gerechtigkeit war das Stichwort.

Wir alle empfinden sie anders, Gerechtigkeit ebenso wie Ungerechtigkeit. Ich kollidiere zuweilen mit mir selbst. Mit meinen unterschiedlichen Anspruchsebenen an mich. Anarchistisches verinnerlichtes Gedankengut trifft auf die schier unkaputtbare Hoffnung, dass die Gesetze, die meine Ahnen und Mitmenschen definiert haben, nicht einfach alle per se am Menschen vorbei geschaffen worden sind. Sondern ein bisschen sinnvoll sind. Und gerecht. Obwohl ich nicht mehr wirklich an eine allgemeingültige Gerechtigkeit glaube. Kollision, wie gesagt.

Doch irgendwo in der Mitte, in meiner Mitte, wohnt ein kleiner Kern, so stelle ich es mir zuweilen vor, den ich mit allen Lebewesen gemeinsam habe. Ein Kern – einem Zellkern gleich –, der alle Informationen gespeichert hat. Alles Wissen, alle Weisheit. Alle Erfahrungen auch und allen Schmerz. Die Freude auch und vor allem aber die Liebe.

Alles da. Oft genug zugemüllt und bis zum Gehtnichtmehr erstickt. Aber da. In allen.

Und dieser winzige Kern kennt jene Gerechtigkeit, nach der ich mich sehne. Und jene Freude, die sich manchmal (immer öfter, je älter ich werde) in mein Leben verirrt, und ja, er kennt auch die Liebe.

Leerstellen & Leerschläge

Apostroph Dass mich Deppenapostrophe nerven, die viele Menschen vor ein Genitiv-S setzen (Anna’s Garten), habe ich ja schon am einen oder andern Ort bekannt. Diesen Apostroph gibt es nämlich in der deutschen Sprache nicht. In unserer Sprache ist der Apostroph ein Stellvertreter für einen ausgelassenen Buchstaben (drum ist ja Hans‘ Garten möglich).

Sorry, aber manche Regeln müssen einfach sein. Punkt.

Dass nun aber zum Deppenapostroph auch immer öfter der Deppenleerschlag kommt, dieser Leerschlag da, wo eigentlich ein Bindestrich hinkommt (Motor Inspektion statt Motor-Inspektion oder Motorinspektion), finde ich bedenklich.

Und ja, zu viel Leerschläge werden auch im falschen Umgang mit Bindestrichen gemacht. Wenn nämlich der Bindestrich als Gedankenstrich (Halbgeviertstrich, der ein bitzeli länger ist als der Bindestrich) verwendet missbraucht wird, sieht das dann so aus: Motor – Inspektion.

Riesengroßes Autsch.

Die ersten beiden Unsitten sind der englischen Sprache abgekupfert. Haben sich wie Schlingpflanzen in unsere Sprache eingefressen. So willkommen mir multikulturelles Gut im zwischenmenschlichen Bereich ist, so intolerant bin ich bei der Sprache. Nennt mit spießig, aber für mich gebühren jeder Sprache ihre Regeln.

Konkret: Schreibe ich englisch, verwende ich ein Genitiv-S und es heißt somit Anna’s garden. Kein Thema. Und dann heißt es auch Motor inspection, mit Leerschlag dazwischen.

Warum mir das so wichtig ist? Weil die deutsche Sprache schön ist. Tippfehler sind lässlich und passieren allen. Davon spreche ich nicht. Ich spreche von Sorgfalt. Unsere Sprache ist Teil unserer Umwelt, darum sollten wir ihr Sorge tragen. Sprachschluder ist für mich wie Müll am Strand. Dosen oder Scherben, an denen man sich stößt oder sich gar verletzt. Abgesehen davon, dass sie da nichts verloren haben.

Ich habe nichts gegen Sprachneuschöpfungen und Wortspiele, und ich liebe den kreativen, gerne auch anarchistischen Gebrauch der deutschen Sprache; aber solange wir so tun als würden wir deutsch schreiben, dann sollten wir nicht nur so tun als ob. Das macht nicht Sinn, sondern ergibt Sinn und ist sinnvoll (Sinn machen ist, aber das wisst ihr bestimmt all, eine falsche Übersetzung von to make sense).

Ähm. Wo war ich gleich?

Ach ja, Leerschläge. Und Leerstellen. Am richtigen Ort sind sie absolut notwendig.
Musik ohne Pause? Vergiss es.
Texte ohne Abstände zwischen den Wörtern und auch zwischen den Buchstaben sind unlesbar. Unverständlich.

Tage ohne Pausen machen krank.
Arbeit ohne Ausgleich auch.

Alles ohne Nichts ist tödlich.

Und ich vermute, ganz still und leise, je länger ich als Leserin virtuell mit Irgendlink im kargen, schönen, stillen Lappland unterwegs bin, dass wir nur deshalb so viel Bespaßung und Ablenkung brauchen, weil wir vergessen haben, wo der Ausschaltknopf ist.

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(… jaja, ein bisschen ist das natürlich augenzwinkernd gemeint. Ich kann ja nicht verlangen, dass alle … ja, was überhaupt? … na, ihr wisst schon … aber weh tut’s mir halt schon … )

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Mehr über die Deppenleerschläge gefällig?

Mehr über die Deppenapostrophe gefällig?

EDIT (Nachtrag am Nachtag)

Es ist NICHT meine Absicht, Menschen, denen das Schreiben nicht so leicht fällt, zu nahe zu treten oder gar jemanden zu verletzen.

Ich nerve mich über fehlerhaftes Deutsch vor allem in publizierten Texten von sogenannten und selbsternannten Profis wie WerbetexterInnen, Journis, RedaktorInnen etc.

Lebenssinne, rote Fäden und eine grosse Bitte

In jedem Leben gibt es Themen, die eine Art roter Faden sind.
Bei mir sind dies

  • allgemeine Lebenssinnfragen
  • eine intensive Auseinandersetzung mit der immer schärfer schneidenden und weiter sich öffnenden Arm- und Reich-Schere und meine dabei gefühlte Hilf- und Machtlosigkeit
  • Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit, Wahrheit und Authentizität in meinem Leben, in dem meiner Mitmenschen sowie in meinem eigenen Ausdruck
  • eine Ablehnung allzu einfacher Lösungen
  • ein Kaumertragenkönnen von Leid im Leben anderer und in meinem Leben
  • Ästhetik in Kunst und Sprache

  • Metaphorik, Gleichnisse, Bilder als Brücken zum Verständnis des Lebens
  • sofasophische Gedankenspinnereien
  • Gedanken-, Herz- und Sprachspielereien

Wie ich heute Morgen erwachte und mich noch immer zu krank für die Arbeit fühlte, mich – nach einer SMS an meine Scheffin und den Bürokollegen – nochmals auf die Seite drehte, schlief ich mit dem Gedanken ein, was andere wohl als ihren Lebenssinn betrachten. Ob andere auch so sehr etwas brauchen, wofür es sich zu leben lohnt oder ob das nur Menschen wie ich kennen. Wie viel, wie wenig und vor allem was brauchen andere, um morgens aufstehen zu können?

Ich döste mit Gedanken an ein neues Kapitel meines entstehenden Romans Loch im Eis ein und erwachte später erneut. Diesmal mit der Idee zu einer Blog-Umfrage.

tobeornottobe

… alles Zufall, was du würfelst?

Ja, mir wurde klar, dass ich hierfür die Hilfe anderer brauche.

Bitte maile mir kurz, wenn du magst, dein Lebensmodell. Oder meinetwegen dein Lebens(un)sinnmodell.
Das, was dich motiviert zu leben.

Vermeide aber bitte Dogmen, Plattitüden und Klischees, sondern stell dir vor, es geht um Leben und Tod. Was hält den Stürmen stand? Was hilft dir in Krisen? Stell dir meinetwegen vor, du liegst auf dem Sterbebett und es geht dabei darum, mit dir selbst Frieden zu finden.

Ich bin mir sehr bewusst, dass das ein großes Thema ist. Fühl dich von meiner Bitte nicht unter Druck gesetzt, mach nur mit, wenn du das willst. Ich bin natürlich froh um jeden Beitrag, da es mir bei meiner schriftstellerischen Arbeit hilft, mehr über menschliche Vielseitigkeit zu verstehen. Natürlich wird alles streng anonym gehandhabt, es geht mir einfach um eine Erweiterung meines Horizonts.

Herzlichen Dank allen, die mitmachen. Und auch allen, die hier mitlesen. Längst kenne ich nicht mehr alle meine FollowerInnen, aber es ist schön, euch als Lesende zu haben. DANKE!
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Appspressionismus: Bilder auf dem iPhone kreiert und mit Gimp wassergezeichnet. Das fotografierte Objekt ist ein Werk von Jürgen Rinck.